Alle Beiträge von Nicole Maria Kutschera - The Venefica

Über Nicole Maria Kutschera - The Venefica

Mein Name ist Nicole Maria Kutschera, ich bin im Jahr 1973 geboren und zwar im wunderschönen Mai, vom Sternzeichen bin ich Stier mit Aszendenten Skorpion. Ich habe drei wundervolle Kinder - alles Mädels - und ich bin unheimlich stolz auf jede einzelne von Ihnen. Sie haben viele meiner Gaben und können sehr viel im energetischen Bereich - und das Alles von nahezu alleine - sie sind halt Naturtalente. Bereits im Kindesalter konnte ich die Auren von Menschen und Tiere sehen. Da jedoch keiner der Erwachsenen meine Begabung wertschätzte, lobte oder für sinnvoll hielt, stellte ich sie irgendwann ab. Meine Intuition war immer hoch ausgebildet und ich verspürte ein unendliches Urvertrauen in das Leben. Ich wusste immer, dass alles nur zu meinem Besten geschieht. Im Alter von ca. 25 Jahren begann ich im Networkmarketing zu arbeiten. Und durch diese Arbeit habe ich viele positive Bücher gelesen und begann die Inhalte umzusetzen und in mein Leben zu integrieren - und alles fühlte sich wundervoll passend an. Und dann nahm ich an einem Seminar in Kärnten teil, wo ich die Hexe vom Wörthersee kennenlernen durfte. Sie fragte mich, seit wann ich schon färbige Auren sehen kann - und ich war komplett überrascht, denn ich konnte es damals bewusst noch nicht wieder. Durch dieses Seminar kamen immer mehr Erinnerungen zurück und im Laufe der nächsten Wochen konnte ich immer besser und mehr lesen in den Auren. Es war sehr interessant, aber auch freaky, weil ich mir selbst nicht vertraute. Immer wieder "spielte" ich mit meiner Begabung herum, konnte sie jedoch nicht wirklich brauchen. Und dort, wo es für mich gut gewesen wäre, war ich blind - ich konnte damals leider noch nicht hinter die Masken blicken. Doch dann wurde ich vom Leben dazu gezwungen, mir zu vertrauen - auf mich zu bauen - mich auf mich selbst verlassen. Das Schicksal schlug mich "zu Boden". Mein Partner, mit dem ich mein Leben verbringen wollte, trennte sich in einem nervenaufreibenden Kampf von mir. Ich bin mit ganz sicher, dass er mein Seelenpartner war. Leider trennten sich unsere Wege, vermutlich damit ich endlich mehr lernte - damit ich weiter wachsen konnte und schlussendlich auf mich und meine Bedürfnisse schaute. Durch diesen schlimmen Schicksalsschlag konnte ich viel erkennen. Aus heutiger Sicht bin ich dem Leben sehr dankbar, weil es mir damit viele Möglichkeiten zum persönlichem Wachstum eröffnet hat. Plötzlich waren wieder viele meiner Freunde aus dem Network-Marketing da, auch sie haben sich weiterentwickelt. Und durch diese tollen Menschen konnte ich mehr und mehr wieder zu mir zurückfinden. Ich machte viele Therapien für Körper, Geist und Seele und so entstand auch die Idee für diese Seite. Hier sollen Menschen Möglichkeiten, Informationen und Hilfe finden, wenn sie in einer persönlichen Krise stecken. Inzwischen wurde ich zur Yamura-Priesterin geweiht. Auch habe ich mich dafür qualifiziert, eine weiße Priesterin zu werden. Ich arbeite viel und oft mit Energie, denn das Leben besteht aus dieser Energie. Zu dieser Energiearbeit habe ich im Sommer 2017 den Access Coucionus Practicer Kurs gemacht - jetzt kann ich zur Energiearbeit auch noch Programme löschen und ersetzen, die uns das tägliche Leben schwer machen. Außerdem machte ich im Herbst 2015 eine Ausbildung zur ärztlich geprüften Aromafachberaterin und besuchte viele Kurse im Bereich "Face reading" - inzwischen sehe ich auch die Krankheiten im Gesicht. Meine Interessen sind sehr vielfältig. Was besonders gut tut, ist die AromaTouch-Anwendung - diese habe ich auch im Herbst 2015 erlernt. Im Moment bin ich auch wieder in einer Ausbildung - mehr davon bleibt zur Zeit mein Geheimnis.

Achtsamkeit

Heute sind wir wieder bei einem sehr spannenden Thema gelandet. ACHTSAMKEIT. Was ist das, wie gehe ich damit um und wie integriere ich das in mein Leben?

Was ist also Achtsamkeit? Für mich ist Achtsamkeit eine Eigenschaft, die mich vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen begleitet. Zuerst einmal muss ich mir gegenüber achtsam sein. Damit meine ich, wenn ich munter werde, lenke ich meine Achtsamkeit auf meinen Körper und meine Gefühle. Ich fühle in mich hinein und nehme wahr, was da ist – möglicherweise ein verspannter Nacken, Kopfschmerzen oder auch tiefe Ruhe und Dankbarkeit. Durch das Wahrnehmen habe ich jetzt die Möglichkeit, alles, was da ist zu fühlen und ins Positive zu bringen. Ich nehme mich selbst in die Arme, gebe mir Geborgenheit und Wertschätzung. Ich überlegen, was ich tagsüber alles machen werde und fühle mich einfach wohl. Somit beginne ich den Tag schon in Achtsamkeit und mit jenen Gefühlen, die ich fühlen möchte – es ist also absolut meine eigene Entscheidung, wie mein Tag beginnt.

Unter Tags gibt es immer wieder Situationen und Begegnungen, wo es sinnvoll ist, sich in Achtsamkeit zu üben. Manchmal beobachte ich die Menschen rund um mich einfach nur und denke in liebevoller Weise an sie – dadurch versorge ich meine Mitmenschen mit wichtiger positiver Lebensenergie. Ich nehme wahr, wie sie sich fühlen, wie sie sich bewegen und wie ihre Ausstrahlung ist. Dadurch erlebe ich immer wieder, dass sich meine Mitmenschen sehr wohl in meiner Gegenwart fühlen. Und doch bin ich immer bei mir. Ich mache sehr oft kurze Meditationen, um ins Hier und Jetzt zu kommen und dadurch lenke ich immer wieder meine Aufmerksamkeit auf den wichtigsten Menschen in meinem Leben – mich 🌹

Also nochmals zusammengefasst, was ist Achtsamkeit für mich: der wertschätzende Umgang mit mir selbst und mit meiner Umwelt (egal ob Mensch, Tier oder Natur). Konzentration auf das, was da ist und wahrnehmen ohne zu Be- oder Verurteilen. Alles in meinem Leben ist das Ergebnis meiner Entscheidungen – deshalb übernehme ich durchs achtsam sein auch die volle Verantwortung für alles, was da ist.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: und was bringt mir das Ganze? Naja, im ersten Moment möglicherweise nicht viel, doch auf lange Sicht bringt es mir ein entspanntes, glückliches und erfülltes Leben. Denn je achtsamer ich mit meinen Gedanken, Worten und Taten bin, desto mehr Fülle kann ich in mein Leben bringen. Deshalb ist die Achtsamkeit aus meiner Sicht die Grundlage für ein tolles Leben.

Und wie integriere ich jetzt diese Aufmerksamkeit in mein Leben? Das ist ganz leicht – bei jedem Gefühl, jeder Tat und jedem Wort achte ich darauf, ob es sich für mich gut anfühlt und wie ich mich fühlen würde, wenn das jemand mit mir macht, zu mir sagt oder mich fühlen läßt. Somit werde ich ein sehr achtsamer Mensch, dem nichts und niemand mehr schaden möchte, da ja ich auch niemanden schade. Das, was du aussendest, kommt immer zu dir zurück. Dazu gibt es auch viele Sprichwörter: wie du mir, so ich dir – das was du säest, wirst du ernten – wie man in den Wald hinein schreit, so tönt es zurück – und viele mehr.

Durch spezielle Übungen kann ich mich zu einem sympathischen, liebevollen, herzlichen, zuvorkommenden, wertschätzenden, leidenschaftlichen, rücksichtsvollen, hilfsbereiten, humorvollen, glücklichen und begeisternden Menschen machen – habe ich dein Interesse geweckt?

Wie leicht oder schwer das für dich ist, dass liegt in deiner Entscheidung. Ich begleite Menschen dabei, mehr Achtsamkeit ins Leben zu bringen – deshalb bin ich ja auch AchtsamkeitsCoach geworden. Es gibt dazu einige Übungen und Meditationen, die ich mit meinen Klienten mache und durchführe – sowie mit Unterstützung durch Aromaöle noch bessere Ergebnisse erziele. Möchtest du mehr wissen? Na dann schreib mich einfach an – ich bin gerne für dich da 🌺

Nicole, The Venefica

Egoismus? Oder doch Narzissmus? Wo liegt der Unterschied 🤔

Überlegen wir mal – was könnte der Unterschied sein?

Eingangs will ich gleich erwähnen, dass ich mit „er“ von einem Menschen spreche – ohne damit zwischen weiblich und männlich zu unterscheiden. In diesem Artikel ist damit der Mensch als Gesamtheit gemeint – außer ich weise ausdrücklich auf das Geschlecht hin.

Also aus meiner Sicht ist das zu Erkennen anfangs sehr schwierig. Doch wenn ein Mensch nur den reinen Egoismus auslebt, dann heißt das er nimmt sich und seine Sicht der Dinge wichtig, weiß jedoch, dass er es tut. Im Normalfall weiß das ein Egoist auch von sich – damit meine ich, er hat die Gabe der Reflexion, will jedoch nichts an seiner Art zu leben verändern, weil er damit gut leben kann.

Ein Egoist schaut überall auf seinen persönlichen Nutzen – dass heißt, er nimmt sich vom Geld, Macht und halt von allem was da ist, immer den größeren Teil – ohne Rücksicht, ob das den anderen passt oder nicht. Und ein Ungleichgewicht interessiert ihm nicht. Er ist glücklich mit dem, was er tut. Er weiß um seine Züge – oder auch nicht – doch er könnte es jederzeit ändern.

Meist ist ein Egoist auch nicht in allen Bereichen ein Egoist. Viele nehmen sich mehr von den „Gratis“-Geschenken oder schauen, dass sie „knausrig“ sind – damit meine ich, sie lassen sich lieber einladen, anstatt selbst einzuladen oder solche Dinge. Ein Egoist schaut darauf, dass zuerst er die Lohnerhöhung bekommt, dass zuerst er das Essen im Gasthaus erhält, dass er aussucht, wie das Wochenendprogramm aussehen soll und solche Dinge halt. Zuerst erhält er, dann die anderen.

Zum Narzissten ist es jedoch vom Egoisten noch ein weiter Weg. Ein Narzisst kann sich selbst nicht reflektieren, lebt in einer eigenen Welt und kann auch nicht so lieben, wie die restlichen Menschen lieben. Dass soll jetzt nicht heißen, dass ich Narzissten schlecht finde – ganz im Gegenteil – auch Narzissten haben tolle Seiten. Außerdem gibt es in meiner Welt kein „gut“ und „böse“ – es ist. Ein Narzisst ist immer auf der Suche nach der Liebe und wenn er denkt, er hat sie gefunden, dann beginnt er mit Love-Bombing und sein „Opfer“ verliert komplett den Realitätssinn.

Ein Narzisst gibt seinem Partner anfangs immer das, was sich der Partner am meisten wünscht. Dies findet der Narzisst innerhalb kürzester Zeit heraus und wird darin Meister, dem Anderen genau das zu geben. Den Nutzen, den der Narzisst daraus hat, ist ganz klar und deutlich: er bekommt dadurch Zugang zu der Energie seines Partners und nutzt diese vollkommen aus, bis vom Gegenüber nichts mehr übrig ist. Dann beginnt das Drama. Der Narzisst macht sich selbst groß, stellt sich über seine Mitmenschen, indem er andere schlecht macht und runter setzt. Er zerstört komplett den Selbstwert seines Gegenübers.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr das schmerzen kann, wenn man nie etwas richtig machen kann – und das geht bei einem Narzissten einfach nicht. Ein Narzisst ist nur jemand, wenn er andere zerstört, wenn sie es zulassen. Psychische Folter ist meiner Meinung nach ein Produkt, welches ein Narzisst erfunden hat. Zuerst wiegt er dich in Sicherheit, findet alles, was du bist und tust gut – und dann beginnt er schrittweise damit, den Selbstwert zu zerstören: z.B. Du bist sogar zu blöd für…. – du kannst nicht…. – mit dir macht …. keinen Spaß – und so weiter….

Meister der Manipulation – das ist der Narzisst – und genau das kann ein Egoist nicht wirklich. Wenn jemand egoistisch ist, dann nehmen wir das sofort wahr – und es liegt in unserer Hand, ob wir diesen Menschen meiden oder nicht. Der Narzisst ist da ganz anders. Er beginnt mit Love-Bombing und verändert deine Sicht auf die Welt. Er schleicht sich ganz einfach und leicht in deine Gedanken ein und macht dich abhängig von seiner Person. Vorwiegend fallen emphatische Menschen auf Narzissten herein, da sie den Unterschied zwischen sich und dem Narzissten verwischen.

Wenn ein Mensch bereits gesunde Grenzen hat, weiß, was er selbst wert ist, ein gesundes Selbstbewusstsein hat, dann läßt er im Normalfall sofort die Finger von einer Beziehung mit einem Narzissten. Doch wie gesagt, oft manipuliert der Narzisst so immens die Gedanken- und Gefühlswelt seiner Umgebung, dass niemand mehr weiß, was Realität und was Lüge ist. Und er sieht immer alles anders… er schlüpft gerne in die Opferrolle, erzählt allen, wie sehr er benutzt oder ausgenutzt wurde. Ein Empath öffnet sich dann sofort für diese Gefühle und will helfen – schwerer Fehler – denn somit ist der Narzisst bereits in deiner Gefühlswelt und arbeitet daran, sie umzubauen.

Aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung hilft nur eines – und zwar absolut keinen Kontakt für lange Zeit um den Selbstwert, die Selbstliebe und das Selbst-bewusstsein wieder aufzubauen, seine Emotionen in den Griff zu bekommen und alle Wege zu finden, wie die Manipulation statt gefunden hat. Erst, wenn du darin gestärkt bist, kannst du dem Narzissten gegenüber treten. Denn das ist für einen emphatischen Menschen sehr wichtig – er sollte sich der Stärke und der Grenzen bewußt werden, damit die Angst vor neuerlicher Manipulation verschwindet.

Und sei dir auch immer klar darüber, dass alles, was da ist, dir dazu dient, dich persönlich weiter zu entwickeln. Das Leben ist ein Kreislauf – wir werden geboren, wir lernen und erlangen Wissen und Weisheit, wir sterben und werden wieder geboren – alles wiederholt sich so lange, bis wir bereit dazu sind, aus diesem Kreislauf auszusteigen.

Wenn du Begleitung auf deinem Weg suchst, nimm einfach Kontakt mit mir auf. Möglicherweise bin ich dein richtiger Begleiter oder ich weiß jemanden, der passend für dich und deine Situation ist. Denn inzwischen habe ich ein Netz von Menschen, die alle helfen können und die auch dazu bereit sind, für dich da zu sein und dir aus deiner Situation heraus zu helfen.

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Narzissmus – was versteht man darunter?

Das Wort „Narzisst“ ist im Moment in der Dauerverwendung. Immer wenn jemand seine Interessen durchsetzen möchte, denken gleich alle, dass diese Person ein Narzisst ist. Doch so einfach ist es nicht.

Was macht jetzt einen Narzissten aus? Also im Grunde ist Narzissmus eine Art von Persönlichikeitsstörung. Diese Menschen sind komplett selbstverliebt, nehmen keinerlei Rücksicht auf ihr Umfeld und benutzen dieses, um selbst mehr Macht, mehr Einfluss oder mehr Anerkennung zu erhalten.

Der Narzisst hat keine wirkliche Selbstliebe – durch versteht er es auch nicht, andere Menschen wirklich zu lieben. Wenn ein Narzisst sagt: Ich liebe dich – dann meint er meistens, dass er froh ist, dass es dich gibt, weil er dadurch mehr Macht, mehr Ansehen oder mehr Eigenliebe empfinden kann. Ein Narzisst ist kein schlechter Mensch – er tickt nur ganz anders, wie der Rest von uns.

Narzissmus entsteht schon in der Kindheit und wenn ein Mensch einmal ein Narzisst ist, dann kommt er selten aus dieser Situation heraus. Erstens sieht er die Situation – in der er sich befindet – selbst gar nicht, da er niemals in ehrliche Selbstreflexion geht und zweitens sieht er auch keinen Grund dafür – er hat meistens ja eh das, was er möchte.

Wenn ein Narzisst deine Wege kreuzt, dann wirst du absolut geblendet von ihm und seiner Aura sein. Er ist nicht immer der Hübscheste auch nicht der Intelligenteste, jedoch lässt er dich das glauben – durch die tollen wunderschönen Masken, welche er mit Stolz trägt. Wenn du mit Frauen oder auch Männer sprichst, die in einer Beziehung mit einem Narzissten waren, und sie fragst: Was hat dich dazu veranlasst, überhaupt mit ihm eine Beziehung einzugehen? War er so hübsch, so nett, so liebevoll? Oder was war der Grund? Dann stehen die Personen da, und können im Normalfall nicht wirklich eine Antwort darauf finden.

Eine lange Beziehung mit einem Narzissten gehen meist nur sogenannte „Empathen“ ein, das sind jene Menschen, die voll im Gefühl leben. Die sich nicht abgrenzen können oder es niemals gelernt haben. Empathen stellen immerzu das Gegenüber in den Mittelpunkt, möchten so viel Liebe wie möglich geben – und diese werden von Narzissten angezogen wie Fliegen. In einem anderen Blog werde ich dieses Thema aufgreifen, jetzt jedoch wieder zurück zum Narzissten.

Wenn also der Narzisst eine Beziehung hat, dann ist er anfangs immer voll liebevoll, sogar zärtlich. Er liest dir jeden Wusch von den Lippen ab. Bringt dich an die schönsten Plätze dieser Welt. Nichts ist ihm zu teuer oder zu anstrengend. Wenn er dann merkt, dass die Bindung oder auch Abhängigkeit stark genug ist, dann beginnt er mit seiner „psychischen“ Folter. Und diese ist sehr gut dosiert. Zuckerbrot und Peitsche wechselt sich immer wieder ab…. mal ist er im „Foltermodus“ – da läßt er das Gegenüber sich klein, mickrig und unfähig fühlen. Dann wieder gibt es Streicheleinheiten, Blumensträuße oder andere liebevollen Zuwendungen. Dieses Wechselbad der Gefühle funktioniert sehr gut, denn darin ist der Narzisst Meister. Immer wenn das Gegenüber sich aus der Beziehung lösen möchte, wird er so nett und gibt den Anschein, dass ihm sein Verhalten total leid tut und er wieder „brav“ ist.

Nur kann ein Narzisst nicht raus aus seiner Haut, deshalb ändert er sich nie. Und wenn es mit diesem Partner nicht so toll funktioniert, der nächste wartet bereits in den Startlöchern um sein Liebe beweisen zu können. Denn ein Narzisst verläßt sich nicht auf eine Person, er flirtet mit vielen und hält sich einige warm. Meist ist er/sie (Narzissten sind sehr oft auch Frauen) auch ein Fremdgeher und holt sich das, was er gerne hätte – ohne Rücksicht auf seinen Partner oder Familie, und dadurch leidet natürlich sein Umfeld.

Erst wenn der Leidensdruck groß genug ist, beginnt sich der Partner vom Narzissten zu lösen. Dieser Schritt ist leider nicht sehr einfach, denn in dieser Phase wird der Narzisst zum „Rundum-Zerstörer“. Er bezieht alles und jeden in die Trennung mit ein, macht seinen Partner komplett seelisch und psychisch fertig. Mit Schuldzuweisungen hält er/sie nicht wirklich zurück, denn Schuld an der Trennung hat ein Narzisst aus seiner Sicht nie. Er/Sie ist immer der Arme, derjenige, der gelitten hat und der ach so unterdrückt und ausgenutzt wurde. Und alle glauben ihm, denn er ist ein Meister der Manipulation, er kann sich jede Situation so umdenken, wie sie ihm nützt und zu seinem Vorteil ist. Der Partner steht vor einem Scherbenhaufen, fühlt sich ungerechtfertigter Weise schuldig und sucht sich im besten Fall Hilfe bei Freunden oder Therapeuten.

Solche Beziehungen zu verarbeiten dauern mitunter sehr lange. Je länger die Beziehung gedauert hat, desto mehr hat man sich vom Narzissten „umprogrammieren“ lassen – umso länger benötigt man auch, sich zu distanzieren und sich selbst wieder zu finden. Und hier ist es wichtig, dass man sich Hilfe zur Selbsthilfe sucht. Denn am effizientesten können Menschen, welche sich selbst bereits aus solchen Situationen befreit haben, uns helfen, neue Denkweisen und Sichtweisen zu installieren und wieder zu sich selbst zurückzufinden. Natürlich sind auch Therapeuten eine gute Wahl – wenn sie sich mit Narzissmus und dessen Auswirkungen bereits auseinander gesetzt haben.

Ich selbst bin eine Inspiratorin und begleite genau solche Menschen (egal ob Mann oder Frau) aus ihrer Krise in ein neues, lebenswertes Leben. Aus meiner Sicht ist es nämlich zielführender, wenn ich als Betroffener jemanden zur Seite habe, der mir das Fischen lernt und nicht für mich fertige Fische aufs Teller legt. Denn wer einmal selbst das Fischen gelernt hat, wird niemals mehr hungrig sein – damit meine ich, wenn ich weiß, wie ich ticke und wie ein Narzisst tickt, dann falle ich nicht mehr so schnell auf einen herein und kann ein entspannteres, ruhigeres und schönes Leben leben.

Einen wunderschönen Tag
wünsche ich Euch

Nicole, The Venefica

Karma? Wenn es das gibt, was verstehe ich darunter?

Heute will ich ein für mich sehr interessantes Thema besprechen… KARMA…. Was verstehe ich darunter, wie sehe ich das Thema….

Also in meiner Welt gibt es das Karma… es ist auf jeden Fall da…. ich bin mir auch sehr sicher, dass ich bereits auf dieser Welt war… warum fragt ihr euch? Ganz einfach, habt ihr noch nie das Gefühl gehabt, dass ihr das schon mal gesehen habt? Ein Dejavue? Also ich hatte das schon des öfteren…

Zum Beispiel war ich in Paris… ich bin in der Notre Dame gestanden und wusste genau, wo ich hingehen sollte…. auch in Las Vegas hatte ich diese Situation, als ich in den Grand Canyon runter bin… auch dort ist mir vieles bekannt vorgekommen…. Und das spannendste ist aus meiner Sicht, wenn ich Menschen wiedererkenne, obwohl ich sie in diesem Leben noch nie getroffen habe. Da erkennen sich dann die Seelen. Mitunter ist das ein tolles Gefühl, manchmal kommt dann natürlich auch altes, was nicht so positiv war, hervor.

Plötzlich erkennt man in den Augen des Gegenübers einen Teil der Welt von früher… das kann eben manchmal schön sein oder auch nicht. Und dann erkennt man sich selbst … und weiß Dinge über sich selbst, die man schon lange vergessen hatte. Ich z.B. bin einen sehr lieben Freund gegenüber gesessen und wir haben miteinander etwas Bier und Schnaps getrunken… ich unterhielt mich mit ihm und von einer Minute auf die andere wusste ich, dass ich schon auf einer sehr persönlichen Ebene Kontakt mit ihm hatte. Ich erzählte ihm das und er war echt darüber verwundert, dass ich das noch nicht früher gewußt habe – er meinte, er weiß das schon lange, dass wir in einem unserer Vorleben gemeinsam eine Beziehung hatten. Das war echt überraschend für mich, denn seine Frau ist eine meiner besten Freundinnen. Und auch sie glaubt an Karma und wußte, dass wir uns schon mal begegnet sind.

Ich finde es echt super, was man alles erfahren kann, wenn man ein bißchen auf sich selbst und auf andere hört. Es ist echt eine interessante Ebene, die sich da auftut. Karma baut man ständig auf – solange man sich in den unteren Ebenen des Aufstiegs befindet. Sobald man sich auf eine höhere Ebene entwickelt, verschwindet das Karma, denn auf der höheren Ebene funktioniert sowieso alles mit Liebe, Rücksicht und Anteilnahme, deshalb wird das Karma dort nicht mehr benötigt.

Doch auch hier gilt wieder das selbe Prinzip – das ist meine ganz persönliche Sichtweise und diese erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Was für den einen richtig ist, kann für den anderen komplett falsch sein. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, seine eigene Sichtweise – solange diese niemanden verletzt.

Das Karma zum Leben gehört, sieht man immer wieder… jemand, der nicht dazu bereit ist, anderen zu dienen, wird vermutlich am Ende seines Lebens gepflegt werden müssen, damit er lernt, demütig zu sein. Manches Mal ist es auch so, dass man einen Unfall hat und völlig aus dem Leben gerissen wird. Das heißt natürlich nicht, dass jedem Unfall schlechtes Karma vorausgegangen ist. Doch im Grunde ist es schon so, dass jene Menschen, die durch Krankheiten oder ähnlichem nicht bereit sind zu lernen, sich plötzlich in Situationen sich wiederfinden, die keine andere Möglichkeit als das Lernziel zu erreichen zulassen.

Und dann gibt es auch noch jene Menschen, die ihr Karma in einem Leben gar nicht aufarbeiten – oder abarbeiten können, diese nehmen diese Energie ins nächste Leben mit. Das sind dann meistens jene, die in diesem Leben alles korrekt und richtig machen, und trotzdem „leiden“ müssen – das ist meist ein Relikt aus den Vorleben. Auch dieses gehört abgearbeitet und aufgelöst. Wenn du dabei Unterstützung benötigst – ich helfe dir gerne weiter auf diesem Weg.

Wei du hier schon siehst – das Thema Karma ist eine komplexe Sache… hier könnte ich stundenlang drüber schreiben, da ich bereits selbst einiges erlebt, aufgelöst und durchgemacht habe.

Bis zum nächsten Mal und sicherlich auch wieder spannenden Thema

Nicole, The Venefica

Lebensgesetz – wie funktioniert unsere Welt?

Also hier scheiden sich die Geister…. jeder hat eine andere Sichtweise und oft treffen bei diesem Thema Welten aufeinander… Welten, die unter Umständen sehr konträr sind. Was für den einen Menschen schlüssig und richtig ist, kann für den anderen genau das Gegenteil sein… jeder hat eine eigene Sichtweise, jeder eine eigene Wahrnehmung, jeder besitzt seine eigene Wahrheit… und deshalb kann ich immer wieder nur betonen, dass alles, was ich auf meiner Seite veröffentliche, meine persönliche Wahrheit ist. So denke und lebe ich – das kann für denjenigen, der das hier jetzt gerade liest, ganz anders sein.

In meiner Welt gibt es immer einen ständigen Energiestrom… Die Welt fließt und niemals kann man an der selben Stelle sein, wie kurz davor. Es wird immer eine Änderung stattgefunden haben – und wenn es nur ein Gedanke ist. Jede Aktion löst eine Reaktion in diesem Energiefluss aus. Wenn ich mich oft mit negativen Dingen beschäftigen muss, dann werde ich immer mehr von diesen negativen Reaktionen in mein Leben ziehen. Das heißt, sobald ich beginne, das Leben positiv zu sehen, in allen Situationen, dann erzeuge ich einen positiven Energiestrom.

Wenn ein Glas vor mir steht, dann sehe ich immer das es halbvoll ist – und nicht wie viele andere Menschen halbleer. Wenn wir uns jetzt immer vor Augen halten, dass die Energie, die wir verursachen, auch wieder zu uns zurück kommt, dann ist es im Grunde logisch, dass wir andere Menschen nicht beschimpfen, quälen, betrügen oder hintergehen sollen. Das ist eines der Lebensgesetze, welches bereits auch von Jesus zitiert wurde: es geschehe nach deinem Wunsche – wie im Himmel, so auf Erden. Wenn man sich länger mit der Bibel beschäftigt, dann kann man vieles von den Lebensgesetzen dort finden. Jesus hat meistens in Vergleichen gesprochen, damals war es üblich, alles hinter blumigen Worten zu verstecken.

Eines der Vergleiche von Jesus heißt z.B. „Aug um Aug, Zahn um Zahn“.. damit ist meiner Meinung nach nicht gemeint, dass wir jemanden ein Auge wegnehmen sollen, sondern ich würde sagen, dass es die Funktionsweise von Karma bildlich beschreibt. Damit ist auch das, was ich oben beschrieben habe, gemeint – jegliche Aktion löst im Universum eine Reaktion aus – und welche, die bestimmt jeder selbst.

Damit meine ich, wenn ich gute Aktionen setze, dann werde ich auch Gutes ernten. Denn das weiß schon jedes Kind, wenn ich Schnittlauch sähe, werde ich keine Petersilie ernten können – sondern nur Schnittlauch. Und genauso ist es auch in unserem Leben. Wenn ich immerzu betrüge, hintergehe und mich unkollegial verhalte, dann wird sich in meinem Leben auch immer alles ungut gestalten – vielleicht nicht in dem genau gleichen Bereich, denn das Leben ist nicht ganz so, wie die Natur selbst. Es kann auch sein, dass derjenige dann schwer krank wird, von anderen abhängig ist oder an einem chronischen Geldmangel leidet – aber irgendwo im Leben wird sich das Ergebnis ablesen lassen können.

Außerdem ist es auch eines der universellen Gesetze, dass wir niemals mit Gegendruck auf Druck antworten sollen. Auch dafür gibt es einen weisen Spruch von Jesus: „Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.“ (Matthäus 5,44) Damit hat Jesus nicht gemeint, dass wir uns alles gefallen lassen sollen, jedoch empfinde ich diesen Satz so, dass er uns mitteilen wollte, wir sollen lernen schlimme Situationen zu akzeptieren, zu segnen und loszulassen. Denn wir werden niemals unser Gegenüber verändern können – die Veränderung liegt ganz allein bei uns selbst. Damit meine ich, dass wir jederzeit die Situation verlassen können – ohne jeglichen Streit, in Ruhe und Gelassenheit. Dann ist es noch wichtig, die Gelassenheit zu haben, dem Anderen nur Gutes zu wünschen – denn dann kann laut dem universellen Lebensgesetzt auch Gutes zu mir zurück kommen.

Wenn wir ehrlich sind, wann fühlen wir uns wohl, wann fühlen wir uns glücklich? Dann, wenn wir über andere uns ärgern, wenn wir schlecht über andere reden? Oder doch eher dann, wenn ich erzähle, was ich tolles erlebt habe? Was schön war? Was mir echt gut getan hat? Also ich fühle mich unendlich wohl, wenn ich an die Zweisamkeit mit meinem Freund denke, wenn ich an die Zeit denke, wo ich mit meinen Kindern irgendwelche Brettspiele spiele oder wenn ich einfach ein gutes Gespräch mit meiner Freundin führe. Wenn ich vom Kunden erzähle, der mich heute voll geärgert hat, oder von dem Autofahrer, der fast in mich reingefahren ist, oder noch schlimmer, wenn ich vom Tod meines Opas oder so etwas ähnlichem spreche, dann fühle ich mich niemals glücklich oder wohl – im Gegenteil – dann ist mir zum Weinen zumute oder ich ärgere mich gleich wieder. Und was sende ich da in die Welt hinaus? Negative Schwingungen – und was ziehe ich dann an? Natürlich auch die negativen Dinge….

Somit hat das mit dem positiven Denken doch seine Berechtigung. Und das positive Denken bestimmt unser Leben, und aus diesem Grund ist bei mir das Glas immer halbvoll und nicht halbleer….

Wenn du auch lernen möchtest, wie diese Welt funktioniert, wie sie für dich besser funktioniert und wo du dir selbst die Steine in den Weg legst, dann lass uns gemeinsam auf die Suche gehen und dein Leben in ein erfolgreiches und glückliches Dasein umkrempeln – ich bin jederzeit bereit dafür 😃

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Dankbarkeit

Dankbarkeit… Mmmmhhhhhhh…. wie empfindet ihr diese Wort? Das ist nämlich ein sehr mächtiges Wort. Man kann vieles in dieses Wort legen, viele Emotionen, viel Gefühl, viele Werte und es ist eine Lebenseinstellung.

Je dankbarer der Mensch ist, desto mehr wird er erhalten. Wenn Dankbarkeit dein Leben bestimmt, dann entstehen keine Konflikte – das Leben kann fließen und zu deinen Gunsten arbeiten. Wenn ich z.B. dankbar dafür bin dass ich Zeit mit meinem Partner verbringen kann, dann wird mich das Leben beschenken, mit bessere Qualität der Beziehung. Denn auch der Partner spürt es, wenn man Dankbarkeit ausstrahlt und was ist das Ergebnis? Er fühlt sich in deiner Gegenwart wohl und ist auch gern bei dir.

Dankbarkeit ist eine Lebenseinstellung, wie ich bereits erwähnt habe, zumindest empfinde ich das so. Wie kommt man jetzt zu so einer Lebenseinstellung? Also alleine durchs Denken funktioniert das nicht. Ich habe lange dafür gebraucht und ich übe mich täglich noch daran. Dankbarkeit ist eines der wenigen Eigenschaften, an denen man ständig arbeiten muss. Man wird nicht automatisch und von ganz alleine dankbar.

Wie ich das mache? Also ich versuche mich alle ein oder zwei Stunden aus dem Alltag herauszunehmen und eine Achtsamkeitsübung zu machen. Und während dieser Übung versuche ich mich daran zu erinnern, wofür ich dankbar sein kann. Und das kann vieles sein – manchmal für eine erbrachte Leistung für die Firma, manchmal eine Handlung, die einem anderen etwas Gutes gebracht hat oder manchmal einfach für das, was ich fühlen durfte. Und es gibt in der Situation etwas, für das man dankbar sein kann.

Morgens wenn ich wach werde, denke ich an meine Kinder, an meine Eltern und an meinen Freund und bin dankbar dafür, dass ich sie in meinem Leben haben. Ich beende auch jeden Tag so – immer denke ich in Liebe und Dankbarkeit an meine liebsten Menschen in meinem Leben. Oft denke ich auch an meine engsten Freunde – und schicke ihnen ein paar positive Gedanken und verbessere auch ihren Tag damit.

Eine wundervolle Beziehung, in der es keine Dankbarkeit gibt, ist keine wundervolle Beziehung. Diese würde nur oberflächlich sein und niemals das Herz erreichen. Wenn ich Klienten helfe, ihren Weg im Leben zu gehen, dann sind tägliche Übungen mit Dankbarkeit unbedingt notwendig. Wenn jemand nicht dazu bereit ist, dankbar zu sein, dann werden dieser Klient und ich keinen gemeinsamen Weg zusammen gehen können und ich werde ihm beim Finden seiner Bestimmung nicht helfen können.

Also sind die wichtigsten Übungen bei meinen Mentoring-Programm immer diese Achtsamkeitsübungen und das Erlernen der Dankbarkeit und der bedingungslosen Liebe. Denn die stärkste Kraft in unserer Welt ist genau diese Liebe. Doch diese werden wir uns in einem der nächsten Blogs näher ansehen. Dieser ist der Dankbarkeit gewidmet.

Wenn wir durch die Welt schreiten und uns hinsetzen und ein Eis genießen, dann sind wir im Hier und Jetzt und können für den wundervollen Geschmack dankbar sein – oder überhaupt dafür, dass wir die Möglichkeit haben, dieses Eis zu genießen. Nicht jeder Mensch hat die Chance, ein Eis zu genießen. Manche werden sogar sterben, ohne jemals ein Eis gegessen zu haben. Und wenn du den Geschmack wahrnimmst, und deine Achtsamkeit auf diesen Vorgang richtest, dann bist du schon für einige Zeit im Hier und Jetzt. Dankbarkeit wirkt am Besten, wenn wir im Hier und Jetzt uns damit beschäftigen. Nur geht das im Alltag nicht immer – deshalb mache ich dann bewußte Pausen und übe auch in der Früh beim Aufwachen und beim Schlafengehen.

Meine Großmutter hat immer gesagt, dass man nicht mit einem Konflikt schlafen geht – und daran ist sehr viel wahres. Denn wenn ich auch einen nicht so tollen Tag hatte, wenn ich mit einem Gefühl der Dankbarkeit einschlafe, dann schlafe ich viel entspannter und ruhiger. Und Schlaf ist ganz wichtig für unseren Körper, Geist und auch die Seele. Auch das werde ich in einem weiteren Blog erläutern, denn wir haben nur einen einzigen Körper und diesen müssen wir hegen und pflegen.

Wenn wir diese Bild betrachten, dann können wir hier schon viel Dankbarkeit fühlen. Dieser Marienkäfer ist mit Sicherheit dankbar für das Salbeiblatt. Hier kann er sich ausruhen und Kraft tanken. Und wenn wir den Salbei betrachten, dann können wir uns darüber freuen und dankbar sein, für die Wirkweise des Salbeis und was er alles im Körper und in der Seele helfen kann. Salbei als Tee hilft bei Verkühlungen und wenn ich den Duft (das ätherische Öl) davon einatme, kann es auch helfen, wenn ich in einer Depression bin oder mich grad nicht so gut fühle.

Wie man schon alleine an diesem Bespiel sieht, ist Dankbarkeit einfach eine Lebeneinstellung. Und diese Lebenseinstellung benötigt Pflege und muss täglich geübt werden. Und wie heißt es so schön? Ohne Fleiß kein Preis. Was ist der Preis in diesem Falle? Ein ruhiges, ausgeglichenes und wunderschönes erfülltes Leben. Reichtum hat nicht immer etwas mit Geld und Euros zu tun, oft ist es einfach die Fülle, die wir in unserem Leben haben.

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Es ist, wie es ist

Es ist wie es ist…. das ist auch wieder so ein Satz, den ich irgendwo auf meinem Weg hört habe… doch genau dieser Satz verfolgt mich, holt mich immer wieder ein und zeigt mir auf, wie das Universum oder besser gesagt unsere Welt funktioniert.

Sobald du beginnst zu kämpfen – um etwas oder gegen etwas – dann verstößt du automatisch gegen dieses starke Lebensgesetz. Was heißt das jetzt? Sollen wir uns alles gefallen lassen? Sollen wir alles so lassen, wie es ist? 🤔 Nein, natürlich nicht. Die Verantwortung für unser Leben tragen wir immer selbst. Auch das Setzen von Grenzen zum eigenen Schutz ist wichtig und doch sollen wir nicht kämpfen….

Warum genau nicht? Im Grunde ist die Antwort in meiner Welt ganz einfach: jeder Kampf erzeugt eine Welle – und diese kommt immer zurück… somit kommt diese Energie wieder in unser Leben zurück. Deshalb sage ich, lass das Kämpfen und beginne mit dem Akzeptieren. Wenn wir das akzeptieren, was ist, dann erzeugen wir keine Konflikte mehr. Dann werden auch keinerlei Wellen mehr ausgesandt, die zurückkommen und wieder in uns etwas auslösen.

Sehen wir uns ein Bespiel an: wenn ich mich ständig darüber aufrege, wie unfähig meine Mitarbeiter sind, sie sogar vielleicht beschimpfe und runter mache, dann erzeuge ich ganz viele Konflikte…. all diese losgeschickte Energie kommt unwillkürlich wieder zurück zum Absender… und jetzt ist es an der Zeit zu überlegen, ob ich diese Energie haben möchte, und ob ich diese tatsächlich benötige…. also ich persönlich vermeide jegliche Art von Energie in dieser Richtung.

Und wenn ich auch nicht wirklich religiös bin, so kenn ich doch einige Sprüche von Jesus. Einer davon lautet: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ … das beschreibt dieses Lebensgesetz sehr gut. Natürlich ist es nicht immer so, dass es Auge um Auge geht – oft ist es Auge um Bein oder Auge um Zahn…. das heißt, dass wir nicht immer einen absoluten Zusammenhang erkennen können, aber sei dir stets bewußt, die Energie kommt immer zurück – das trifft auf jeden Mensch zu. Wenn ich also andere beschimpfe, kann es sich in meinem Leben z.B. in einem Minusstand am Konto zeigen oder in einer Krankheit oder in der nicht vorhandenen liebevollen Beziehung.

Solche Zusammenhänge zu erkennen, ist nicht immer einfach. Oft scheint es scheinbar unmöglich – und dann ist es sinnvoll, sich von außen Hilfe beim Suchen zu holen. Für diese Suche bin ich gerne bereit. Ich helfe und unterstütze meine Klienten gerne dabei, herauszufinden, wo die „Wurzel ihres Übels“ liegt und wie sie diese minimieren können. Ganz wichtig ist halt immer, dass man sich aufrichtig darum bemüht und dass man Veränderung im Denken und Handeln zulässt. Das Leben kann eine spannende Reise sein – wenn man es zuläßt.

Ich persönlich neige dazu, mich selbst zu viel zu reflektieren…. wenn in mein Leben eine Situation kommt, welche mich triggert, gehe ich immer auf die Suche der Ursache. Dadurch denke ich oft viel zu viel nach – das ist auch nicht immer das Beste, denn oft ist es einfach nur, wie es eben ist. Und da sind wir jetzt beim Punkt angelangt, was ich dann zum Lernen habe.

Manchmal ist nämlich gar nichts zum Lernen, sondern einfach nur zu akzeptieren – wenn du es schaffst, jede Situation so zu nehmen, wie sie ist, dann wird das Leben einfach… dann gibt es keinerlei Kampf und es gibt auch keine weiteren Konflikte. Was ist jetzt noch zu beachten? Denn wenn es tatsächlich so einfach wäre, würden das ja alle Menschen machen. Jetzt ist es noch wichtig in die bedingungslose Liebe zu gehen – was heißt das jetzt wieder? Damit meine ich zu geben, ohne zu erwarten. Erst wenn du bereit bist zu dienen – egal in welcher Lebenslage – dann wächst deine Persönlichkeit.

Doch vergiß niemals auf deine Grenzen – sonst wirst du nur benutzt, ausgesaugt und weggeworfen – dazu müssen Empathen – wie ich einer bin – lernen, dass sich auch die anderen an unsere Grenzen halten müssen.

Wenn wir zum Beispiel eine interne Firmenfeier haben, dann bediene ich meine Mitarbeiter – ich mach das mit Liebe und Freude, es macht mir auch riesigen Spaß… und ja, es schätzt es nicht jeder im selben Moment – aber woran erinnert er sich nach einiger Zeit? An die schönen Momente in der Firma – und was kommt dann zurück? Nette, angenehme Gedanken und positive Energie – da er sich ja an nichts anderes dann mehr erinnert. Meine ehemaligen Mitarbeiter kommen nach wie vor gerne in die Firma – kaufen weiterhin bei mir ein und trinken auch Kaffee oder Bier mit mir – es entstehen Freundschaften so…

Und das macht mich aus – mich und meinen Charakter – ich liebe mich, das Leben und alle Menschen, die mit mir in Kontakt treten – in welcher Form auch immer… Es ist wunderschön, wenn man das Leben so läßt wie es ist.

ES IST, WIE ES IST – und das ist gut so 💖

Nicole, The Venefica

Herzensangelegenheiten……

Dieses Mal gehts um das was wir fühlen…. im Moment bin ich in einer Hochschaubahn und meine Gefühle machen in mir ein komplettes Chaos.

Betrachten wir mal dieses Chaos: wenn man einem Menschen Gefühle entgegen bringt, dann unterwirft man sich auch ein bisschen seinem Gegenüber. Es ist immer ein gewisses Maß an Ungewissheit dabei. Nie kann man sich sicher sein, was das Gegenüber fühlt und denkt. Selbst nimmt man die Welt ja mit seinen Erfahrungen und Bedürfnissen wahr und diese des möglichen Partners kann man nur versuchen zu verstehen. Wissen kann man es jedoch nie sicher. Deshalb ist es so immens wichtig, gemeinsam zu kommunizieren – nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch auf der Verstandesebene, und vor allem in der Herzensebene. Denn auf Dauer kann es nur dann eine wunderschöne Beziehung sein, wenn sich die Partner auf der Herzensebene begegnen. Um das zu erreichen ist es ganz wichtig, dass das Vertrauen ineinander ganz hoch ist. Denn auf dieser Ebene – auf der Herzensebene – sind die Verletzungen, die entstehen sehr schlimm und können einen stark aus der Bahn werfen. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch den Spruch: mit Gefühlen spielt man nicht! Denn das ist Quälen – wenn ich jemanden sage, dass ich ihn liebe, dann tue ich das tatsächlich – niemals sage ich das, ohne es wirklich zu fühlen. Und es gab erst zwei Männer in meinem Leben, wo ich das fühlte. Der eine gehört der Vergangenheit an, der zweite ist im Moment in meinem Leben da.

Warum entsteht jetzt so ein Chaos? Was ist ausschlaggebend? Woran liegt es, dass sich zwei Menschen auf der körperlichen Ebene super gut verstehen, aber auf der Verstandesebene und auf der Herzensebene nicht immer? Das liegt an den Verletzungen, die in der Vergangenheit geschehen sind – meist liegt es in der Kindheit oder in der sogenannten „Wurzel“. Die Wurzel des Übels ist in meiner Welt nicht der Satan oder der Teufel, sondern in meiner Welt ist die Wurzel die allererste Verletzung. Und erst wenn wir es schaffen, diese uralte Verletzung zu heilen, dann erst sind wir frei von den restlichen Verstrickungen. Nur das Suchen der Wurzel ist gar nicht so einfach. Es gibt inzwischen viele Hilfsmittel und viele Techniken, aber das Wichtigste bei dieser Suche ist noch immer der Willen, zur Wurzel zu gelangen. Oft verzettelt man sich bei dieser Suche in Sackgassen, die nicht weiterhelfen.

Die erste Ebene, die wir nach der körperlichen Ebene relativ leicht in den Griff bekommen können ist die Verstandesebene. Oft bleiben dann halt die Beziehungen aber auch nur eine reine „Vereinbarung“ – eine Art Vertrag in der Art: ich helfe dir den Haushalt zu führen, dafür bekommst du von mir das Geld für ein Dach über den Kopf. Oft werden aus diesen Verträgen auch Kinder geboren, welche keine Kinder der Liebe, sonder Kinder des Verstandes und des Materiellen sind. Diese Kinder tragen dann bereits von der Geburt weg einige Verletzungen in sich, die ihnen dann im Erwachsenenalter ziemliche Herausforderungen vor die Nase setzen. Um die Verletzungen in der Verstandesebene zu verarbeiten, brauche ich mich nur damit auseinander zu setzten, dass die Vergangenheit nicht mehr änderbar ist, und mit ihr Frieden schließen. In dem Moment lösen sich viele Herausforderungen auf, denn in der Verstandesebene befinden sich unser Glaubensätze und die Glaubensmuster – diese gehen durch konsequentes Training und positive „Gehirnwäsche“ relativ einfach zu verändern.

Nur die Herzensebene ist nicht nicht so einfach änderbar. Verletzungen, welche auf dieser Ebene passiert sind, sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Und oft ist es einfach nur ein Gefühl, ein undefinierbares Etwas, das dich zu Verhaltensweisen veranlasst, die du nicht beeinflussen kannst. Wie erkenne ich das jetzt? Zum Beispiel liegen die Panik- oder Angstattacken in dieser Ebene. Wenn du unter solchen leidest, dann kannst du rein gar nichts dagegen tun, außer du begibst dich auf die Suche der Wurzel des Übels. Und leider gibt es dafür noch keine einfache Methode, diese Suche zu starten und zu einem positiven Abschluss zu bringen. Ich kenne inzwischen viele dieser Techniken und helfe dir gerne weiter. Dazu kannst du jederzeit mit mir in den Kontakt treten.

Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass panische Angst nicht sehr angenehm ist. Panische Angst ist mitunter eines der grauslichsten Gefühle und diese wünsche ich niemanden – nicht mal meinem ärgsten Feind. Wie habe ich jetzt die Wurzel meiner Panikattacken gefunden? Durch 4 Jahre intensivstes Suchen und immer wieder das Gefühl, jetzt hab ich es gefunden – und dann war es wieder nur ein kleiner Teil. Schlussendlich habe ich diese eine Wurzel erst durch einen neuen Partner gefunden. Dieser hat mir meine Wunde ganz klar und deutlich aufgezeigt und dann konnte ich mittels verschiedener Lösungsansätze endlich diese eine Wurzel heilen. Noch ist sie am Abheilen, aber inzwischen spüre ich, wie die Panik aus meinem Körper verschwindet.

Doch ich bin noch immer im Chaos – warum? Weil es vermutlich nicht nur diese eine Wurzel gibt. Oder vielleicht ist alles andere jetzt aufgepoppt, weil es hinter dieser einen Wurzel gelegen ist. Und durch die Heilung der Wurzel können jetzt die anderen Verletzungen auch geheilt werden. Ich bin mir inzwischen sicher, dass wir nur Menschen in unser Leben ziehen, die uns gut tun, die uns dabei unterstützen, hinzusehen, was noch immer nicht passt. Und wenn das alles geheilt ist, dann passt auch die Herzensebene in einer Beziehung zwischen Mann und Frau. Nur müssen beide daran arbeiten, ansonsten geht die Beziehung schief und es gibt wieder eine Trennung.

Wichtig ist, dass beide Partner stehen bleiben, zusammenhalten, nicht voreinander weglaufen und zueinander stehen. Jeder darf so sein, wie er ist. Und erst wenn kein Wunsch mehr da ist, den anderen zu verändern, dann hat man sich auf der Herzensebene gefunden. Und das ist wunderschön. Zwischendurch bin ich jetzt mit dem Mann an meiner Seite dort, ich kann ihn auf dieser Ebene spüren. Aber noch gibt es viele Verletzungen auf beiden Seiten und diese zu heilen ist jetzt die Aufgabe. Ob wir das schaffen? Das kann niemand wissen…. Ich wünsche es mir und bekanntlich versetzt der Glaube ja Berge 🙂

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

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Positives Denken…..

Also jetzt fragt ihr euch, was dieses Thema wohl soll. Naja, ganz durchschaut hab ich es auch noch nicht. Es ist nämlich gar nicht so einfach, was genau damit gemeint ist. Also ich bin ja der Meinung, dass es einen riesigen Unterschied zwischen positivem Denken und Positiv-Denken gibt. Ich selbst bin ein absolut positiver Mensch. Ich suche immer und überall das Gute und zumeist finde ich es auch.

Doch was ist jetzt damit jetzt gemeint? Also es gibt Menschen, die immer nur die positive Seite erleben und sehen möchten – doch das ist schlicht und ergreifend unmöglich, denn es ist in der Realität nicht möglich. Denn ohne die Dunkelheit gibt es auch das Licht nicht. Ohne die negativen Aspekte, gibt es auch kein positiven Aspekte. Wichtig ist nur, dass wir uns nicht auf die negativen Dinge fixieren. Es ist aus meiner Sicht einfach wichtig, alle Aspekte des Lebens zu akzeptieren. Jede Situation ist durch uns und unsere Gedanken entstanden, somit darf sich bei der Realisierung jeder selbst die Gedanken manchen, womit er diese Situation hervorgerufen hat. Und es ist komplett egal, ob sie positiv oder negativ ist. Oft ist eine negative Situation notwendig, um zu einer positiven zu kommen.

   

Auch damit habe ich schon Erfahrungen gemacht. Ich bin in eine völlig negative Situation geraten, und im Endeffekt hat es ich als positiv herausgestellt. Jetzt habe ich sehr viele Freiheiten, kann nach meinen Vorstellungen leben und bin wieder komplett authentisch. Aber es war ein langer, schwerer Weg bis zum heutigen Status. Und die negativen Stimmungen holen mich immer wieder ein. Und doch bin ich ein absolut positiver Mensch. Das ist dadurch möglich, da ich mich vorwiegend auf das Positive konzentriere. Damit meine ich nicht, dass ich alles durch ein rosarote Brille sehe, sondern ich versuche dem Negativen nicht zu viel Beachtung zu schenken. Das ist natürlich nicht immer einfach, aber wenn man es übt, geht es immer besser.

Wichtig ist es aber, immer in die Spiegel zu sehen. Es ist unumgänglich, wenn man lernen möchte und sich weiter entwickeln will. Aus den negativen Situationen kann man am meisten lernen. Denn hier liegt das größte Potential – wer sich traut, hinter die eigenen Masken zu schauen und alles zu sehen was da ist – ohne Beschönigung, ohne Angst – der wird über sich selbst hinauswachsen. Manchmal sieht man Dinge von sich selbst, die man lieber nicht sehen möchte, aber es sind Persönlichkeitsanteile von uns selbst und es ist wichtig, alle Anteile zu einem Ganzem zu integrieren. Wenn wir lernen , die positiven und die negativen Anteile zu akzeptieren, dann können wir ein tolles, selbstbestimmtes Leben führen. Im Einklang mit unseren Mitmenschen und mit der Natur.

Das ist damit gemeint, wenn ich sage, positives Denken ist nicht gleich dem Positiv-Denken. Jegliches rosarotes Denken bringt genauso wenig, wie das ignorieren vom dem was ist. Alles ist so, wie es gehört, wie es sein soll. Und wir sind nur da, um zu lernen und zu reflektieren. Und wir bekommen die Situationen so lange vorgesetzt, in vielen verschiedenen Variationen, bis wir endlich verstehen, worum es geht. Und solange wir uns weigern, die Wahrheit zu sehen, wird es immer wieder zum gleichen Ergebnis führen. Das Leben will uns immer nur darüber informieren, was wir zum Lernen haben.

Doch das Ganze funktioniert besser, wenn wir im Grunde positiv denken. Denn wenn wir dem Leben vertrauen, dann entsteht Urvertrauen und dieses ist absolut notwendig, um glücklich zu sein. Wenn wir es schaffen, auch in der ärgsten Situation positiv zu bleiben, dann sind wir mit Sicherheit auch glücklich. Und um positiv zu sein, ist es aus meiner Sicht unumgänglich, dass wir positiv Denken. Positives Denken sollte die Grundlage sein. Und je besser wir darin sind, desto besser wird auch unsere Verstehen. Je besser wir das Leben verstehen, desto schöner wird es — das Leben….

Mich würde natürlich interessieren, welche Meinung ihr dazu habt.

 

Nicole, the Venefica

Freundschaft…..

cat-1423844_1920Freundschaft gibt es überall auf der Welt – sie ist an nichts gebunden und gibt es zwischen Mensch und Tier, Mensch und Pflanze, Pflanze und Tier, Tier und Tier sowie Mensch und Mensch. Freundschaft ist mitunter das edelste der Gefühle. Es tut einfach nur gut, sich mit einem Menschen zusammen zu setzen und gemeinsam zu sprechen, zu kommunizieren. Oft tut es auch einfach gut, gemeinsam Zeit zu verbringen, ohne zu reden. Oft ist das Schweigen das bessere Reden.

In einer Freundschaft haben sexuelle Dinge keinen Platz, deshalb ist die Freundschaft meist viel unkomplizierter als eine Partnerschaft. Jede Frau benötigt ihre Freundinnen, so wie jeder Mann seinen besten Freund benötigt. Mit denen kann man Dinge besprechen, die man mit sonst niemanden bespricht. Oft gehts da um wirklich persönliche Dinge und es ist absolut notwendig, dass wir diese Gespräche führen können. Denn sie tun unserer Seele total gut, sie nehmen uns den Druck. Denn wenn man „Probleme“ zu zweit trägt, dann werden sie für den einzelnen leichter.

Wenn ich mit meinen Freundinnen meine Erlebnisse teile, dann bekomme ich auch immer einen Input von ihnen und kann plötzlich die Erlebnisse aus einer weiteren Sicht betrachten. Und das tut uns gut.

Je mehr gemeinsame Interessen man hat, desto intensiver wird die Freundschaft. Manchmal hat man auch nur teilweise gemeinsame Interessen und die Freundschaft hält sich nur in einem Teilbereich des Lebens. Doch auch diese Freundschaften können sehr viel wert sein.

Ich bin z.B. bei einem Verein dabei. Die Mitglieder dieses Vereines haben ein gemeinsames Ziel und wir treffen uns immer wieder, um dieses Ziel gemeinsam zu verfolgen. Ohne diese Menschen wäre mein Leben viel ärmer…. Ich genieße es richtig, wenn wir über unsere gemeinsamen Ziele sprechen, wenn wir gemeinsam träumen und gemeinsam wieder weiter wachsen. Denn in unserem Verein wird die Persönlichkeitsentwicklung sehr hoch geschrieben. Und es tut gut, denn mit ihnen gemeinsam kann ich ein bißchen meinem „Alltag“ entfliehen.

Dann habe ich einige Freundschaften im beruflichen Umfeld – auch diese sind sehr wichtig für mich. Denn wenn wir gemeinsam am Erfolg unserer Unternehmen arbeiten, dann ist es auch sehr toll. Es ist sehr wichtig, dass man sich dort auf Augenhöhe trifft und sich gegenseitig wertschätzt, denn wenn einer das Gefühl hat, dem anderen zu unterliegen, dann gibt es keine wirkliche Freundschaft und dann läuft nichts wirklich rund.

Und dann gibt es noch die Freundschaft mit meinen Mitarbeitern. Diese Freundschaft ist für mich sehr wichtig, denn in der Firma verbringen wir die meiste Zeit unseres Tages und wenn dort keine Freundschaft herrscht, dann gibt es kein Wohlgefühl und auch kein Team. Ein Team kann sich nur bilden, wenn die Teammitglieder sich aufeinander verlassen können. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten, um den Erfolg des Teams zu erhöhen. Und es gibt nichts schöneres, als gemeinsam zusammen zu sitzen und in positiven Erinnerungen zu schwelgen.

Es tut gut, wenn wir uns gegenseitig loben und hoch heben – jeder Mensch hat verdient, dass er wichtig genommen wird. Nur wenn wir es schaffen, dem anderen seinen Wert zu geben, wenn wir unserem Gegenüber Freundschaft, Güte und Rücksichtnahme entgegen bringen, dann kann Freundschaft gedeihen. Denn diese Energie benötigt jeder Mensch in unserem Umfeld.

Durch Freundschaften wird unser Leben erst bunt und lebenswert. Es gibt nichts schöneres, als wenn ich im Jogger mit an Kaffee in der Hand mit meiner Freundin in der Küche sitze und über Gott und die Welt plaudere. Wir sprechen dann über Dinge, die ich mit niemanden sonst besprechen würde. Und es tut echt gut, wenn man auch andere Sichtweisen von „Probleme“ hat. Denn nur, wenn die Freunde ehrlich zueinander sind, dann ist die Freundschaft auch echt und hilft beiden weiter.

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Ich wünsche euch allen, dass ihr so einen Freund an eurer Seite habt. Es tut einfach gut und hilft in Problemfällen. Ich habe zwei solche Freundinnen – es sind ganz wichtig für mich sind. Ich kann sie jederzeit anrufen und sie helfen mir – genauso wie umgekehrt. Es tut einfach gut.

Wenn ihr noch keinen solchen Freund habt, dann gebt dem Universum die Möglichkeiten, euch so einen Freund zu schicken. Irgendwo gibt es immer solche Menschen um uns herum. Lasst euch helfen 🙂
Nicole, The Venefica