Achtsamkeit

Heute sind wir wieder bei einem sehr spannenden Thema gelandet. ACHTSAMKEIT. Was ist das, wie gehe ich damit um und wie integriere ich das in mein Leben?

Was ist also Achtsamkeit? F├╝r mich ist Achtsamkeit eine Eigenschaft, die mich vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen begleitet. Zuerst einmal muss ich mir gegen├╝ber achtsam sein. Damit meine ich, wenn ich munter werde, lenke ich meine Achtsamkeit auf meinen K├Ârper und meine Gef├╝hle. Ich f├╝hle in mich hinein und nehme wahr, was da ist – m├Âglicherweise ein verspannter Nacken, Kopfschmerzen oder auch tiefe Ruhe und Dankbarkeit. Durch das Wahrnehmen habe ich jetzt die M├Âglichkeit, alles, was da ist zu f├╝hlen und ins Positive zu bringen. Ich nehme mich selbst in die Arme, gebe mir Geborgenheit und Wertsch├Ątzung. Ich ├╝berlegen, was ich tags├╝ber alles machen werde und f├╝hle mich einfach wohl. Somit beginne ich den Tag schon in Achtsamkeit und mit jenen Gef├╝hlen, die ich f├╝hlen m├Âchte – es ist also absolut meine eigene Entscheidung, wie mein Tag beginnt.

Unter Tags gibt es immer wieder Situationen und Begegnungen, wo es sinnvoll ist, sich in Achtsamkeit zu ├╝ben. Manchmal beobachte ich die Menschen rund um mich einfach nur und denke in liebevoller Weise an sie – dadurch versorge ich meine Mitmenschen mit wichtiger positiver Lebensenergie. Ich nehme wahr, wie sie sich f├╝hlen, wie sie sich bewegen und wie ihre Ausstrahlung ist. Dadurch erlebe ich immer wieder, dass sich meine Mitmenschen sehr wohl in meiner Gegenwart f├╝hlen. Und doch bin ich immer bei mir. Ich mache sehr oft kurze Meditationen, um ins Hier und Jetzt zu kommen und dadurch lenke ich immer wieder meine Aufmerksamkeit auf den wichtigsten Menschen in meinem Leben – mich ­čî╣

Also nochmals zusammengefasst, was ist Achtsamkeit f├╝r mich: der wertsch├Ątzende Umgang mit mir selbst und mit meiner Umwelt (egal ob Mensch, Tier oder Natur). Konzentration auf das, was da ist und wahrnehmen ohne zu Be- oder Verurteilen. Alles in meinem Leben ist das Ergebnis meiner Entscheidungen – deshalb ├╝bernehme ich durchs achtsam sein auch die volle Verantwortung f├╝r alles, was da ist.

Jetzt stellt sich nat├╝rlich die Frage: und was bringt mir das Ganze? Naja, im ersten Moment m├Âglicherweise nicht viel, doch auf lange Sicht bringt es mir ein entspanntes, gl├╝ckliches und erf├╝lltes Leben. Denn je achtsamer ich mit meinen Gedanken, Worten und Taten bin, desto mehr F├╝lle kann ich in mein Leben bringen. Deshalb ist die Achtsamkeit aus meiner Sicht die Grundlage f├╝r ein tolles Leben.

Und wie integriere ich jetzt diese Aufmerksamkeit in mein Leben? Das ist ganz leicht – bei jedem Gef├╝hl, jeder Tat und jedem Wort achte ich darauf, ob es sich f├╝r mich gut anf├╝hlt und wie ich mich f├╝hlen w├╝rde, wenn das jemand mit mir macht, zu mir sagt oder mich f├╝hlen l├Ą├čt. Somit werde ich ein sehr achtsamer Mensch, dem nichts und niemand mehr schaden m├Âchte, da ja ich auch niemanden schade. Das, was du aussendest, kommt immer zu dir zur├╝ck. Dazu gibt es auch viele Sprichw├Ârter: wie du mir, so ich dir – das was du s├Ąest, wirst du ernten – wie man in den Wald hinein schreit, so t├Ânt es zur├╝ck – und viele mehr.

Durch spezielle ├ťbungen kann ich mich zu einem sympathischen, liebevollen, herzlichen, zuvorkommenden, wertsch├Ątzenden, leidenschaftlichen, r├╝cksichtsvollen, hilfsbereiten, humorvollen, gl├╝cklichen und begeisternden Menschen machen – habe ich dein Interesse geweckt?

Wie leicht oder schwer das f├╝r dich ist, dass liegt in deiner Entscheidung. Ich begleite Menschen dabei, mehr Achtsamkeit ins Leben zu bringen – deshalb bin ich ja auch AchtsamkeitsCoach geworden. Es gibt dazu einige ├ťbungen und Meditationen, die ich mit meinen Klienten mache und durchf├╝hre – sowie mit Unterst├╝tzung durch Aroma├Âle noch bessere Ergebnisse erziele. M├Âchtest du mehr wissen? Na dann schreib mich einfach an – ich bin gerne f├╝r dich da ­čî║

Nicole, The Venefica

Egoismus? Oder doch Narzissmus? Wo liegt der Unterschied ­čĄö

├ťberlegen wir mal – was k├Ânnte der Unterschied sein?

Eingangs will ich gleich erw├Ąhnen, dass ich mit „er“ von einem Menschen spreche – ohne damit zwischen weiblich und m├Ąnnlich zu unterscheiden. In diesem Artikel ist damit der Mensch als Gesamtheit gemeint – au├čer ich weise ausdr├╝cklich auf das Geschlecht hin.

Also aus meiner Sicht ist das zu Erkennen anfangs sehr schwierig. Doch wenn ein Mensch nur den reinen Egoismus auslebt, dann hei├čt das er nimmt sich und seine Sicht der Dinge wichtig, wei├č jedoch, dass er es tut. Im Normalfall wei├č das ein Egoist auch von sich – damit meine ich, er hat die Gabe der Reflexion, will jedoch nichts an seiner Art zu leben ver├Ąndern, weil er damit gut leben kann.

Ein Egoist schaut ├╝berall auf seinen pers├Ânlichen Nutzen – dass hei├čt, er nimmt sich vom Geld, Macht und halt von allem was da ist, immer den gr├Â├čeren Teil – ohne R├╝cksicht, ob das den anderen passt oder nicht. Und ein Ungleichgewicht interessiert ihm nicht. Er ist gl├╝cklich mit dem, was er tut. Er wei├č um seine Z├╝ge – oder auch nicht – doch er k├Ânnte es jederzeit ├Ąndern.

Meist ist ein Egoist auch nicht in allen Bereichen ein Egoist. Viele nehmen sich mehr von den „Gratis“-Geschenken oder schauen, dass sie „knausrig“ sind – damit meine ich, sie lassen sich lieber einladen, anstatt selbst einzuladen oder solche Dinge. Ein Egoist schaut darauf, dass zuerst er die Lohnerh├Âhung bekommt, dass zuerst er das Essen im Gasthaus erh├Ąlt, dass er aussucht, wie das Wochenendprogramm aussehen soll und solche Dinge halt. Zuerst erh├Ąlt er, dann die anderen.

Zum Narzissten ist es jedoch vom Egoisten noch ein weiter Weg. Ein Narzisst kann sich selbst nicht reflektieren, lebt in einer eigenen Welt und kann auch nicht so lieben, wie die restlichen Menschen lieben. Dass soll jetzt nicht hei├čen, dass ich Narzissten schlecht finde – ganz im Gegenteil – auch Narzissten haben tolle Seiten. Au├čerdem gibt es in meiner Welt kein „gut“ und „b├Âse“ – es ist. Ein Narzisst ist immer auf der Suche nach der Liebe und wenn er denkt, er hat sie gefunden, dann beginnt er mit Love-Bombing und sein „Opfer“ verliert komplett den Realit├Ątssinn.

Ein Narzisst gibt seinem Partner anfangs immer das, was sich der Partner am meisten w├╝nscht. Dies findet der Narzisst innerhalb k├╝rzester Zeit heraus und wird darin Meister, dem Anderen genau das zu geben. Den Nutzen, den der Narzisst daraus hat, ist ganz klar und deutlich: er bekommt dadurch Zugang zu der Energie seines Partners und nutzt diese vollkommen aus, bis vom Gegen├╝ber nichts mehr ├╝brig ist. Dann beginnt das Drama. Der Narzisst macht sich selbst gro├č, stellt sich ├╝ber seine Mitmenschen, indem er andere schlecht macht und runter setzt. Er zerst├Ârt komplett den Selbstwert seines Gegen├╝bers.

Aus eigener Erfahrung wei├č ich, wie sehr das schmerzen kann, wenn man nie etwas richtig machen kann – und das geht bei einem Narzissten einfach nicht. Ein Narzisst ist nur jemand, wenn er andere zerst├Ârt, wenn sie es zulassen. Psychische Folter ist meiner Meinung nach ein Produkt, welches ein Narzisst erfunden hat. Zuerst wiegt er dich in Sicherheit, findet alles, was du bist und tust gut – und dann beginnt er schrittweise damit, den Selbstwert zu zerst├Âren: z.B. Du bist sogar zu bl├Âd f├╝r…. – du kannst nicht…. – mit dir macht …. keinen Spa├č – und so weiter….

Meister der Manipulation – das ist der Narzisst – und genau das kann ein Egoist nicht wirklich. Wenn jemand egoistisch ist, dann nehmen wir das sofort wahr – und es liegt in unserer Hand, ob wir diesen Menschen meiden oder nicht. Der Narzisst ist da ganz anders. Er beginnt mit Love-Bombing und ver├Ąndert deine Sicht auf die Welt. Er schleicht sich ganz einfach und leicht in deine Gedanken ein und macht dich abh├Ąngig von seiner Person. Vorwiegend fallen emphatische Menschen auf Narzissten herein, da sie den Unterschied zwischen sich und dem Narzissten verwischen.

Wenn ein Mensch bereits gesunde Grenzen hat, wei├č, was er selbst wert ist, ein gesundes Selbstbewusstsein hat, dann l├Ą├čt er im Normalfall sofort die Finger von einer Beziehung mit einem Narzissten. Doch wie gesagt, oft manipuliert der Narzisst so immens die Gedanken- und Gef├╝hlswelt seiner Umgebung, dass niemand mehr wei├č, was Realit├Ąt und was L├╝ge ist. Und er sieht immer alles anders… er schl├╝pft gerne in die Opferrolle, erz├Ąhlt allen, wie sehr er benutzt oder ausgenutzt wurde. Ein Empath ├Âffnet sich dann sofort f├╝r diese Gef├╝hle und will helfen – schwerer Fehler – denn somit ist der Narzisst bereits in deiner Gef├╝hlswelt und arbeitet daran, sie umzubauen.

Aus meiner pers├Ânlichen Sicht und Erfahrung hilft nur eines – und zwar absolut keinen Kontakt f├╝r lange Zeit um den Selbstwert, die Selbstliebe und das Selbst-bewusstsein wieder aufzubauen, seine Emotionen in den Griff zu bekommen und alle Wege zu finden, wie die Manipulation statt gefunden hat. Erst, wenn du darin gest├Ąrkt bist, kannst du dem Narzissten gegen├╝ber treten. Denn das ist f├╝r einen emphatischen Menschen sehr wichtig – er sollte sich der St├Ąrke und der Grenzen bewu├čt werden, damit die Angst vor neuerlicher Manipulation verschwindet.

Und sei dir auch immer klar dar├╝ber, dass alles, was da ist, dir dazu dient, dich pers├Ânlich weiter zu entwickeln. Das Leben ist ein Kreislauf – wir werden geboren, wir lernen und erlangen Wissen und Weisheit, wir sterben und werden wieder geboren – alles wiederholt sich so lange, bis wir bereit dazu sind, aus diesem Kreislauf auszusteigen.

Wenn du Begleitung auf deinem Weg suchst, nimm einfach Kontakt mit mir auf. M├Âglicherweise bin ich dein richtiger Begleiter oder ich wei├č jemanden, der passend f├╝r dich und deine Situation ist. Denn inzwischen habe ich ein Netz von Menschen, die alle helfen k├Ânnen und die auch dazu bereit sind, f├╝r dich da zu sein und dir aus deiner Situation heraus zu helfen.

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Narzissmus – was versteht man darunter?

Das Wort „Narzisst“ ist im Moment in der Dauerverwendung. Immer wenn jemand seine Interessen durchsetzen m├Âchte, denken gleich alle, dass diese Person ein Narzisst ist. Doch so einfach ist es nicht.

Was macht jetzt einen Narzissten aus? Also im Grunde ist Narzissmus eine Art von Pers├Ânlichikeitsst├Ârung. Diese Menschen sind komplett selbstverliebt, nehmen keinerlei R├╝cksicht auf ihr Umfeld und benutzen dieses, um selbst mehr Macht, mehr Einfluss oder mehr Anerkennung zu erhalten.

Der Narzisst hat keine wirkliche Selbstliebe – durch versteht er es auch nicht, andere Menschen wirklich zu lieben. Wenn ein Narzisst sagt: Ich liebe dich – dann meint er meistens, dass er froh ist, dass es dich gibt, weil er dadurch mehr Macht, mehr Ansehen oder mehr Eigenliebe empfinden kann. Ein Narzisst ist kein schlechter Mensch – er tickt nur ganz anders, wie der Rest von uns.

Narzissmus entsteht schon in der Kindheit und wenn ein Mensch einmal ein Narzisst ist, dann kommt er selten aus dieser Situation heraus. Erstens sieht er die Situation – in der er sich befindet – selbst gar nicht, da er niemals in ehrliche Selbstreflexion geht und zweitens sieht er auch keinen Grund daf├╝r – er hat meistens ja eh das, was er m├Âchte.

Wenn ein Narzisst deine Wege kreuzt, dann wirst du absolut geblendet von ihm und seiner Aura sein. Er ist nicht immer der H├╝bscheste auch nicht der Intelligenteste, jedoch l├Ąsst er dich das glauben – durch die tollen wundersch├Ânen Masken, welche er mit Stolz tr├Ągt. Wenn du mit Frauen oder auch M├Ąnner sprichst, die in einer Beziehung mit einem Narzissten waren, und sie fragst: Was hat dich dazu veranlasst, ├╝berhaupt mit ihm eine Beziehung einzugehen? War er so h├╝bsch, so nett, so liebevoll? Oder was war der Grund? Dann stehen die Personen da, und k├Ânnen im Normalfall nicht wirklich eine Antwort darauf finden.

Eine lange Beziehung mit einem Narzissten gehen meist nur sogenannte „Empathen“ ein, das sind jene Menschen, die voll im Gef├╝hl leben. Die sich nicht abgrenzen k├Ânnen oder es niemals gelernt haben. Empathen stellen immerzu das Gegen├╝ber in den Mittelpunkt, m├Âchten so viel Liebe wie m├Âglich geben – und diese werden von Narzissten angezogen wie Fliegen. In einem anderen Blog werde ich dieses Thema aufgreifen, jetzt jedoch wieder zur├╝ck zum Narzissten.

Wenn also der Narzisst eine Beziehung hat, dann ist er anfangs immer voll liebevoll, sogar z├Ąrtlich. Er liest dir jeden Wusch von den Lippen ab. Bringt dich an die sch├Ânsten Pl├Ątze dieser Welt. Nichts ist ihm zu teuer oder zu anstrengend. Wenn er dann merkt, dass die Bindung oder auch Abh├Ąngigkeit stark genug ist, dann beginnt er mit seiner „psychischen“ Folter. Und diese ist sehr gut dosiert. Zuckerbrot und Peitsche wechselt sich immer wieder ab…. mal ist er im „Foltermodus“ – da l├Ą├čt er das Gegen├╝ber sich klein, mickrig und unf├Ąhig f├╝hlen. Dann wieder gibt es Streicheleinheiten, Blumenstr├Ąu├če oder andere liebevollen Zuwendungen. Dieses Wechselbad der Gef├╝hle funktioniert sehr gut, denn darin ist der Narzisst Meister. Immer wenn das Gegen├╝ber sich aus der Beziehung l├Âsen m├Âchte, wird er so nett und gibt den Anschein, dass ihm sein Verhalten total leid tut und er wieder „brav“ ist.

Nur kann ein Narzisst nicht raus aus seiner Haut, deshalb ├Ąndert er sich nie. Und wenn es mit diesem Partner nicht so toll funktioniert, der n├Ąchste wartet bereits in den Startl├Âchern um sein Liebe beweisen zu k├Ânnen. Denn ein Narzisst verl├Ą├čt sich nicht auf eine Person, er flirtet mit vielen und h├Ąlt sich einige warm. Meist ist er/sie (Narzissten sind sehr oft auch Frauen) auch ein Fremdgeher und holt sich das, was er gerne h├Ątte – ohne R├╝cksicht auf seinen Partner oder Familie, und dadurch leidet nat├╝rlich sein Umfeld.

Erst wenn der Leidensdruck gro├č genug ist, beginnt sich der Partner vom Narzissten zu l├Âsen. Dieser Schritt ist leider nicht sehr einfach, denn in dieser Phase wird der Narzisst zum „Rundum-Zerst├Ârer“. Er bezieht alles und jeden in die Trennung mit ein, macht seinen Partner komplett seelisch und psychisch fertig. Mit Schuldzuweisungen h├Ąlt er/sie nicht wirklich zur├╝ck, denn Schuld an der Trennung hat ein Narzisst aus seiner Sicht nie. Er/Sie ist immer der Arme, derjenige, der gelitten hat und der ach so unterdr├╝ckt und ausgenutzt wurde. Und alle glauben ihm, denn er ist ein Meister der Manipulation, er kann sich jede Situation so umdenken, wie sie ihm n├╝tzt und zu seinem Vorteil ist. Der Partner steht vor einem Scherbenhaufen, f├╝hlt sich ungerechtfertigter Weise schuldig und sucht sich im besten Fall Hilfe bei Freunden oder Therapeuten.

Solche Beziehungen zu verarbeiten dauern mitunter sehr lange. Je l├Ąnger die Beziehung gedauert hat, desto mehr hat man sich vom Narzissten „umprogrammieren“ lassen – umso l├Ąnger ben├Âtigt man auch, sich zu distanzieren und sich selbst wieder zu finden. Und hier ist es wichtig, dass man sich Hilfe zur Selbsthilfe sucht. Denn am effizientesten k├Ânnen Menschen, welche sich selbst bereits aus solchen Situationen befreit haben, uns helfen, neue Denkweisen und Sichtweisen zu installieren und wieder zu sich selbst zur├╝ckzufinden. Nat├╝rlich sind auch Therapeuten eine gute Wahl – wenn sie sich mit Narzissmus und dessen Auswirkungen bereits auseinander gesetzt haben.

Ich selbst bin eine Inspiratorin und begleite genau solche Menschen (egal ob Mann oder Frau) aus ihrer Krise in ein neues, lebenswertes Leben. Aus meiner Sicht ist es n├Ąmlich zielf├╝hrender, wenn ich als Betroffener jemanden zur Seite habe, der mir das Fischen lernt und nicht f├╝r mich fertige Fische aufs Teller legt. Denn wer einmal selbst das Fischen gelernt hat, wird niemals mehr hungrig sein – damit meine ich, wenn ich wei├č, wie ich ticke und wie ein Narzisst tickt, dann falle ich nicht mehr so schnell auf einen herein und kann ein entspannteres, ruhigeres und sch├Ânes Leben leben.

Einen wundersch├Ânen Tag
w├╝nsche ich Euch

Nicole, The Venefica

Karma? Wenn es das gibt, was verstehe ich darunter?

Heute will ich ein f├╝r mich sehr interessantes Thema besprechen… KARMA…. Was verstehe ich darunter, wie sehe ich das Thema….

Also in meiner Welt gibt es das Karma… es ist auf jeden Fall da…. ich bin mir auch sehr sicher, dass ich bereits auf dieser Welt war… warum fragt ihr euch? Ganz einfach, habt ihr noch nie das Gef├╝hl gehabt, dass ihr das schon mal gesehen habt? Ein Dejavue? Also ich hatte das schon des ├Âfteren…

Zum Beispiel war ich in Paris… ich bin in der Notre Dame gestanden und wusste genau, wo ich hingehen sollte…. auch in Las Vegas hatte ich diese Situation, als ich in den Grand Canyon runter bin… auch dort ist mir vieles bekannt vorgekommen…. Und das spannendste ist aus meiner Sicht, wenn ich Menschen wiedererkenne, obwohl ich sie in diesem Leben noch nie getroffen habe. Da erkennen sich dann die Seelen. Mitunter ist das ein tolles Gef├╝hl, manchmal kommt dann nat├╝rlich auch altes, was nicht so positiv war, hervor.

Pl├Âtzlich erkennt man in den Augen des Gegen├╝bers einen Teil der Welt von fr├╝her… das kann eben manchmal sch├Ân sein oder auch nicht. Und dann erkennt man sich selbst … und wei├č Dinge ├╝ber sich selbst, die man schon lange vergessen hatte. Ich z.B. bin einen sehr lieben Freund gegen├╝ber gesessen und wir haben miteinander etwas Bier und Schnaps getrunken… ich unterhielt mich mit ihm und von einer Minute auf die andere wusste ich, dass ich schon auf einer sehr pers├Ânlichen Ebene Kontakt mit ihm hatte. Ich erz├Ąhlte ihm das und er war echt dar├╝ber verwundert, dass ich das noch nicht fr├╝her gewu├čt habe – er meinte, er wei├č das schon lange, dass wir in einem unserer Vorleben gemeinsam eine Beziehung hatten. Das war echt ├╝berraschend f├╝r mich, denn seine Frau ist eine meiner besten Freundinnen. Und auch sie glaubt an Karma und wu├čte, dass wir uns schon mal begegnet sind.

Ich finde es echt super, was man alles erfahren kann, wenn man ein bi├čchen auf sich selbst und auf andere h├Ârt. Es ist echt eine interessante Ebene, die sich da auftut. Karma baut man st├Ąndig auf – solange man sich in den unteren Ebenen des Aufstiegs befindet. Sobald man sich auf eine h├Âhere Ebene entwickelt, verschwindet das Karma, denn auf der h├Âheren Ebene funktioniert sowieso alles mit Liebe, R├╝cksicht und Anteilnahme, deshalb wird das Karma dort nicht mehr ben├Âtigt.

Doch auch hier gilt wieder das selbe Prinzip – das ist meine ganz pers├Ânliche Sichtweise und diese erhebt keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Was f├╝r den einen richtig ist, kann f├╝r den anderen komplett falsch sein. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, seine eigene Sichtweise – solange diese niemanden verletzt.

Das Karma zum Leben geh├Ârt, sieht man immer wieder… jemand, der nicht dazu bereit ist, anderen zu dienen, wird vermutlich am Ende seines Lebens gepflegt werden m├╝ssen, damit er lernt, dem├╝tig zu sein. Manches Mal ist es auch so, dass man einen Unfall hat und v├Âllig aus dem Leben gerissen wird. Das hei├čt nat├╝rlich nicht, dass jedem Unfall schlechtes Karma vorausgegangen ist. Doch im Grunde ist es schon so, dass jene Menschen, die durch Krankheiten oder ├Ąhnlichem nicht bereit sind zu lernen, sich pl├Âtzlich in Situationen sich wiederfinden, die keine andere M├Âglichkeit als das Lernziel zu erreichen zulassen.

Und dann gibt es auch noch jene Menschen, die ihr Karma in einem Leben gar nicht aufarbeiten – oder abarbeiten k├Ânnen, diese nehmen diese Energie ins n├Ąchste Leben mit. Das sind dann meistens jene, die in diesem Leben alles korrekt und richtig machen, und trotzdem „leiden“ m├╝ssen – das ist meist ein Relikt aus den Vorleben. Auch dieses geh├Ârt abgearbeitet und aufgel├Âst. Wenn du dabei Unterst├╝tzung ben├Âtigst – ich helfe dir gerne weiter auf diesem Weg.

Wei du hier schon siehst – das Thema Karma ist eine komplexe Sache… hier k├Ânnte ich stundenlang dr├╝ber schreiben, da ich bereits selbst einiges erlebt, aufgel├Âst und durchgemacht habe.

Bis zum n├Ąchsten Mal und sicherlich auch wieder spannenden Thema

Nicole, The Venefica

Lebensgesetz – wie funktioniert unsere Welt?

Also hier scheiden sich die Geister…. jeder hat eine andere Sichtweise und oft treffen bei diesem Thema Welten aufeinander… Welten, die unter Umst├Ąnden sehr kontr├Ąr sind. Was f├╝r den einen Menschen schl├╝ssig und richtig ist, kann f├╝r den anderen genau das Gegenteil sein… jeder hat eine eigene Sichtweise, jeder eine eigene Wahrnehmung, jeder besitzt seine eigene Wahrheit… und deshalb kann ich immer wieder nur betonen, dass alles, was ich auf meiner Seite ver├Âffentliche, meine pers├Ânliche Wahrheit ist. So denke und lebe ich – das kann f├╝r denjenigen, der das hier jetzt gerade liest, ganz anders sein.

In meiner Welt gibt es immer einen st├Ąndigen Energiestrom… Die Welt flie├čt und niemals kann man an der selben Stelle sein, wie kurz davor. Es wird immer eine ├änderung stattgefunden haben – und wenn es nur ein Gedanke ist. Jede Aktion l├Âst eine Reaktion in diesem Energiefluss aus. Wenn ich mich oft mit negativen Dingen besch├Ąftigen muss, dann werde ich immer mehr von diesen negativen Reaktionen in mein Leben ziehen. Das hei├čt, sobald ich beginne, das Leben positiv zu sehen, in allen Situationen, dann erzeuge ich einen positiven Energiestrom.

Wenn ein Glas vor mir steht, dann sehe ich immer das es halbvoll ist – und nicht wie viele andere Menschen halbleer. Wenn wir uns jetzt immer vor Augen halten, dass die Energie, die wir verursachen, auch wieder zu uns zur├╝ck kommt, dann ist es im Grunde logisch, dass wir andere Menschen nicht beschimpfen, qu├Ąlen, betr├╝gen oder hintergehen sollen. Das ist eines der Lebensgesetze, welches bereits auch von Jesus zitiert wurde: es geschehe nach deinem Wunsche – wie im Himmel, so auf Erden. Wenn man sich l├Ąnger mit der Bibel besch├Ąftigt, dann kann man vieles von den Lebensgesetzen dort finden. Jesus hat meistens in Vergleichen gesprochen, damals war es ├╝blich, alles hinter blumigen Worten zu verstecken.

Eines der Vergleiche von Jesus hei├čt z.B. „Aug um Aug, Zahn um Zahn“.. damit ist meiner Meinung nach nicht gemeint, dass wir jemanden ein Auge wegnehmen sollen, sondern ich w├╝rde sagen, dass es die Funktionsweise von Karma bildlich beschreibt. Damit ist auch das, was ich oben beschrieben habe, gemeint – jegliche Aktion l├Âst im Universum eine Reaktion aus – und welche, die bestimmt jeder selbst.

Damit meine ich, wenn ich gute Aktionen setze, dann werde ich auch Gutes ernten. Denn das wei├č schon jedes Kind, wenn ich Schnittlauch s├Ąhe, werde ich keine Petersilie ernten k├Ânnen – sondern nur Schnittlauch. Und genauso ist es auch in unserem Leben. Wenn ich immerzu betr├╝ge, hintergehe und mich unkollegial verhalte, dann wird sich in meinem Leben auch immer alles ungut gestalten – vielleicht nicht in dem genau gleichen Bereich, denn das Leben ist nicht ganz so, wie die Natur selbst. Es kann auch sein, dass derjenige dann schwer krank wird, von anderen abh├Ąngig ist oder an einem chronischen Geldmangel leidet – aber irgendwo im Leben wird sich das Ergebnis ablesen lassen k├Ânnen.

Au├čerdem ist es auch eines der universellen Gesetze, dass wir niemals mit Gegendruck auf Druck antworten sollen. Auch daf├╝r gibt es einen weisen Spruch von Jesus: „Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet f├╝r die, so euch beleidigen und verfolgen.“ (Matth├Ąus 5,44) Damit hat Jesus nicht gemeint, dass wir uns alles gefallen lassen sollen, jedoch empfinde ich diesen Satz so, dass er uns mitteilen wollte, wir sollen lernen schlimme Situationen zu akzeptieren, zu segnen und loszulassen. Denn wir werden niemals unser Gegen├╝ber ver├Ąndern k├Ânnen – die Ver├Ąnderung liegt ganz allein bei uns selbst. Damit meine ich, dass wir jederzeit die Situation verlassen k├Ânnen – ohne jeglichen Streit, in Ruhe und Gelassenheit. Dann ist es noch wichtig, die Gelassenheit zu haben, dem Anderen nur Gutes zu w├╝nschen – denn dann kann laut dem universellen Lebensgesetzt auch Gutes zu mir zur├╝ck kommen.

Wenn wir ehrlich sind, wann f├╝hlen wir uns wohl, wann f├╝hlen wir uns gl├╝cklich? Dann, wenn wir ├╝ber andere uns ├Ąrgern, wenn wir schlecht ├╝ber andere reden? Oder doch eher dann, wenn ich erz├Ąhle, was ich tolles erlebt habe? Was sch├Ân war? Was mir echt gut getan hat? Also ich f├╝hle mich unendlich wohl, wenn ich an die Zweisamkeit mit meinem Freund denke, wenn ich an die Zeit denke, wo ich mit meinen Kindern irgendwelche Brettspiele spiele oder wenn ich einfach ein gutes Gespr├Ąch mit meiner Freundin f├╝hre. Wenn ich vom Kunden erz├Ąhle, der mich heute voll ge├Ąrgert hat, oder von dem Autofahrer, der fast in mich reingefahren ist, oder noch schlimmer, wenn ich vom Tod meines Opas oder so etwas ├Ąhnlichem spreche, dann f├╝hle ich mich niemals gl├╝cklich oder wohl – im Gegenteil – dann ist mir zum Weinen zumute oder ich ├Ąrgere mich gleich wieder. Und was sende ich da in die Welt hinaus? Negative Schwingungen – und was ziehe ich dann an? Nat├╝rlich auch die negativen Dinge….

Somit hat das mit dem positiven Denken doch seine Berechtigung. Und das positive Denken bestimmt unser Leben, und aus diesem Grund ist bei mir das Glas immer halbvoll und nicht halbleer….

Wenn du auch lernen m├Âchtest, wie diese Welt funktioniert, wie sie f├╝r dich besser funktioniert und wo du dir selbst die Steine in den Weg legst, dann lass uns gemeinsam auf die Suche gehen und dein Leben in ein erfolgreiches und gl├╝ckliches Dasein umkrempeln – ich bin jederzeit bereit daf├╝r ­čśâ

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Dankbarkeit

Dankbarkeit… Mmmmhhhhhhh…. wie empfindet ihr diese Wort? Das ist n├Ąmlich ein sehr m├Ąchtiges Wort. Man kann vieles in dieses Wort legen, viele Emotionen, viel Gef├╝hl, viele Werte und es ist eine Lebenseinstellung.

Je dankbarer der Mensch ist, desto mehr wird er erhalten. Wenn Dankbarkeit dein Leben bestimmt, dann entstehen keine Konflikte – das Leben kann flie├čen und zu deinen Gunsten arbeiten. Wenn ich z.B. dankbar daf├╝r bin dass ich Zeit mit meinem Partner verbringen kann, dann wird mich das Leben beschenken, mit bessere Qualit├Ąt der Beziehung. Denn auch der Partner sp├╝rt es, wenn man Dankbarkeit ausstrahlt und was ist das Ergebnis? Er f├╝hlt sich in deiner Gegenwart wohl und ist auch gern bei dir.

Dankbarkeit ist eine Lebenseinstellung, wie ich bereits erw├Ąhnt habe, zumindest empfinde ich das so. Wie kommt man jetzt zu so einer Lebenseinstellung? Also alleine durchs Denken funktioniert das nicht. Ich habe lange daf├╝r gebraucht und ich ├╝be mich t├Ąglich noch daran. Dankbarkeit ist eines der wenigen Eigenschaften, an denen man st├Ąndig arbeiten muss. Man wird nicht automatisch und von ganz alleine dankbar.

Wie ich das mache? Also ich versuche mich alle ein oder zwei Stunden aus dem Alltag herauszunehmen und eine Achtsamkeits├╝bung zu machen. Und w├Ąhrend dieser ├ťbung versuche ich mich daran zu erinnern, wof├╝r ich dankbar sein kann. Und das kann vieles sein – manchmal f├╝r eine erbrachte Leistung f├╝r die Firma, manchmal eine Handlung, die einem anderen etwas Gutes gebracht hat oder manchmal einfach f├╝r das, was ich f├╝hlen durfte. Und es gibt in der Situation etwas, f├╝r das man dankbar sein kann.

Morgens wenn ich wach werde, denke ich an meine Kinder, an meine Eltern und an meinen Freund und bin dankbar daf├╝r, dass ich sie in meinem Leben haben. Ich beende auch jeden Tag so – immer denke ich in Liebe und Dankbarkeit an meine liebsten Menschen in meinem Leben. Oft denke ich auch an meine engsten Freunde – und schicke ihnen ein paar positive Gedanken und verbessere auch ihren Tag damit.

Eine wundervolle Beziehung, in der es keine Dankbarkeit gibt, ist keine wundervolle Beziehung. Diese w├╝rde nur oberfl├Ąchlich sein und niemals das Herz erreichen. Wenn ich Klienten helfe, ihren Weg im Leben zu gehen, dann sind t├Ągliche ├ťbungen mit Dankbarkeit unbedingt notwendig. Wenn jemand nicht dazu bereit ist, dankbar zu sein, dann werden dieser Klient und ich keinen gemeinsamen Weg zusammen gehen k├Ânnen und ich werde ihm beim Finden seiner Bestimmung nicht helfen k├Ânnen.

Also sind die wichtigsten ├ťbungen bei meinen Mentoring-Programm immer diese Achtsamkeits├╝bungen und das Erlernen der Dankbarkeit und der bedingungslosen Liebe. Denn die st├Ąrkste Kraft in unserer Welt ist genau diese Liebe. Doch diese werden wir uns in einem der n├Ąchsten Blogs n├Ąher ansehen. Dieser ist der Dankbarkeit gewidmet.

Wenn wir durch die Welt schreiten und uns hinsetzen und ein Eis genie├čen, dann sind wir im Hier und Jetzt und k├Ânnen f├╝r den wundervollen Geschmack dankbar sein – oder ├╝berhaupt daf├╝r, dass wir die M├Âglichkeit haben, dieses Eis zu genie├čen. Nicht jeder Mensch hat die Chance, ein Eis zu genie├čen. Manche werden sogar sterben, ohne jemals ein Eis gegessen zu haben. Und wenn du den Geschmack wahrnimmst, und deine Achtsamkeit auf diesen Vorgang richtest, dann bist du schon f├╝r einige Zeit im Hier und Jetzt. Dankbarkeit wirkt am Besten, wenn wir im Hier und Jetzt uns damit besch├Ąftigen. Nur geht das im Alltag nicht immer – deshalb mache ich dann bewu├čte Pausen und ├╝be auch in der Fr├╝h beim Aufwachen und beim Schlafengehen.

Meine Gro├čmutter hat immer gesagt, dass man nicht mit einem Konflikt schlafen geht – und daran ist sehr viel wahres. Denn wenn ich auch einen nicht so tollen Tag hatte, wenn ich mit einem Gef├╝hl der Dankbarkeit einschlafe, dann schlafe ich viel entspannter und ruhiger. Und Schlaf ist ganz wichtig f├╝r unseren K├Ârper, Geist und auch die Seele. Auch das werde ich in einem weiteren Blog erl├Ąutern, denn wir haben nur einen einzigen K├Ârper und diesen m├╝ssen wir hegen und pflegen.

Wenn wir diese Bild betrachten, dann k├Ânnen wir hier schon viel Dankbarkeit f├╝hlen. Dieser Marienk├Ąfer ist mit Sicherheit dankbar f├╝r das Salbeiblatt. Hier kann er sich ausruhen und Kraft tanken. Und wenn wir den Salbei betrachten, dann k├Ânnen wir uns dar├╝ber freuen und dankbar sein, f├╝r die Wirkweise des Salbeis und was er alles im K├Ârper und in der Seele helfen kann. Salbei als Tee hilft bei Verk├╝hlungen und wenn ich den Duft (das ├Ątherische ├ľl) davon einatme, kann es auch helfen, wenn ich in einer Depression bin oder mich grad nicht so gut f├╝hle.

Wie man schon alleine an diesem Bespiel sieht, ist Dankbarkeit einfach eine Lebeneinstellung. Und diese Lebenseinstellung ben├Âtigt Pflege und muss t├Ąglich ge├╝bt werden. Und wie hei├čt es so sch├Ân? Ohne Flei├č kein Preis. Was ist der Preis in diesem Falle? Ein ruhiges, ausgeglichenes und wundersch├Ânes erf├╝lltes Leben. Reichtum hat nicht immer etwas mit Geld und Euros zu tun, oft ist es einfach die F├╝lle, die wir in unserem Leben haben.

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Es ist, wie es ist

Es ist wie es ist…. das ist auch wieder so ein Satz, den ich irgendwo auf meinem Weg h├Ârt habe… doch genau dieser Satz verfolgt mich, holt mich immer wieder ein und zeigt mir auf, wie das Universum oder besser gesagt unsere Welt funktioniert.

Sobald du beginnst zu k├Ąmpfen – um etwas oder gegen etwas – dann verst├Â├čt du automatisch gegen dieses starke Lebensgesetz. Was hei├čt das jetzt? Sollen wir uns alles gefallen lassen? Sollen wir alles so lassen, wie es ist? ­čĄö Nein, nat├╝rlich nicht. Die Verantwortung f├╝r unser Leben tragen wir immer selbst. Auch das Setzen von Grenzen zum eigenen Schutz ist wichtig und doch sollen wir nicht k├Ąmpfen….

Warum genau nicht? Im Grunde ist die Antwort in meiner Welt ganz einfach: jeder Kampf erzeugt eine Welle – und diese kommt immer zur├╝ck… somit kommt diese Energie wieder in unser Leben zur├╝ck. Deshalb sage ich, lass das K├Ąmpfen und beginne mit dem Akzeptieren. Wenn wir das akzeptieren, was ist, dann erzeugen wir keine Konflikte mehr. Dann werden auch keinerlei Wellen mehr ausgesandt, die zur├╝ckkommen und wieder in uns etwas ausl├Âsen.

Sehen wir uns ein Bespiel an: wenn ich mich st├Ąndig dar├╝ber aufrege, wie unf├Ąhig meine Mitarbeiter sind, sie sogar vielleicht beschimpfe und runter mache, dann erzeuge ich ganz viele Konflikte…. all diese losgeschickte Energie kommt unwillk├╝rlich wieder zur├╝ck zum Absender… und jetzt ist es an der Zeit zu ├╝berlegen, ob ich diese Energie haben m├Âchte, und ob ich diese tats├Ąchlich ben├Âtige…. also ich pers├Ânlich vermeide jegliche Art von Energie in dieser Richtung.

Und wenn ich auch nicht wirklich religi├Âs bin, so kenn ich doch einige Spr├╝che von Jesus. Einer davon lautet: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ … das beschreibt dieses Lebensgesetz sehr gut. Nat├╝rlich ist es nicht immer so, dass es Auge um Auge geht – oft ist es Auge um Bein oder Auge um Zahn…. das hei├čt, dass wir nicht immer einen absoluten Zusammenhang erkennen k├Ânnen, aber sei dir stets bewu├čt, die Energie kommt immer zur├╝ck – das trifft auf jeden Mensch zu. Wenn ich also andere beschimpfe, kann es sich in meinem Leben z.B. in einem Minusstand am Konto zeigen oder in einer Krankheit oder in der nicht vorhandenen liebevollen Beziehung.

Solche Zusammenh├Ąnge zu erkennen, ist nicht immer einfach. Oft scheint es scheinbar unm├Âglich – und dann ist es sinnvoll, sich von au├čen Hilfe beim Suchen zu holen. F├╝r diese Suche bin ich gerne bereit. Ich helfe und unterst├╝tze meine Klienten gerne dabei, herauszufinden, wo die „Wurzel ihres ├ťbels“ liegt und wie sie diese minimieren k├Ânnen. Ganz wichtig ist halt immer, dass man sich aufrichtig darum bem├╝ht und dass man Ver├Ąnderung im Denken und Handeln zul├Ąsst. Das Leben kann eine spannende Reise sein – wenn man es zul├Ą├čt.

Ich pers├Ânlich neige dazu, mich selbst zu viel zu reflektieren…. wenn in mein Leben eine Situation kommt, welche mich triggert, gehe ich immer auf die Suche der Ursache. Dadurch denke ich oft viel zu viel nach – das ist auch nicht immer das Beste, denn oft ist es einfach nur, wie es eben ist. Und da sind wir jetzt beim Punkt angelangt, was ich dann zum Lernen habe.

Manchmal ist n├Ąmlich gar nichts zum Lernen, sondern einfach nur zu akzeptieren – wenn du es schaffst, jede Situation so zu nehmen, wie sie ist, dann wird das Leben einfach… dann gibt es keinerlei Kampf und es gibt auch keine weiteren Konflikte. Was ist jetzt noch zu beachten? Denn wenn es tats├Ąchlich so einfach w├Ąre, w├╝rden das ja alle Menschen machen. Jetzt ist es noch wichtig in die bedingungslose Liebe zu gehen – was hei├čt das jetzt wieder? Damit meine ich zu geben, ohne zu erwarten. Erst wenn du bereit bist zu dienen – egal in welcher Lebenslage – dann w├Ąchst deine Pers├Ânlichkeit.

Doch vergi├č niemals auf deine Grenzen – sonst wirst du nur benutzt, ausgesaugt und weggeworfen – dazu m├╝ssen Empathen – wie ich einer bin – lernen, dass sich auch die anderen an unsere Grenzen halten m├╝ssen.

Wenn wir zum Beispiel eine interne Firmenfeier haben, dann bediene ich meine Mitarbeiter – ich mach das mit Liebe und Freude, es macht mir auch riesigen Spa├č… und ja, es sch├Ątzt es nicht jeder im selben Moment – aber woran erinnert er sich nach einiger Zeit? An die sch├Ânen Momente in der Firma – und was kommt dann zur├╝ck? Nette, angenehme Gedanken und positive Energie – da er sich ja an nichts anderes dann mehr erinnert. Meine ehemaligen Mitarbeiter kommen nach wie vor gerne in die Firma – kaufen weiterhin bei mir ein und trinken auch Kaffee oder Bier mit mir – es entstehen Freundschaften so…

Und das macht mich aus – mich und meinen Charakter – ich liebe mich, das Leben und alle Menschen, die mit mir in Kontakt treten – in welcher Form auch immer… Es ist wundersch├Ân, wenn man das Leben so l├Ą├čt wie es ist.

ES IST, WIE ES IST – und das ist gut so ­čĺľ

Nicole, The Venefica

Herzensangelegenheiten……

Dieses Mal gehts um das was wir f├╝hlen…. im Moment bin ich in einer Hochschaubahn und meine Gef├╝hle machen in mir ein komplettes Chaos.

Betrachten wir mal dieses Chaos: wenn man einem Menschen Gef├╝hle entgegen bringt, dann unterwirft man sich auch ein bisschen seinem Gegen├╝ber. Es ist immer ein gewisses Ma├č an Ungewissheit dabei. Nie kann man sich sicher sein, was das Gegen├╝ber f├╝hlt und denkt. Selbst nimmt man die Welt ja mit seinen Erfahrungen und Bed├╝rfnissen wahr und diese des m├Âglichen Partners kann man nur versuchen zu verstehen. Wissen kann man es jedoch nie sicher. Deshalb ist es so immens wichtig, gemeinsam zu kommunizieren – nicht nur auf der k├Ârperlichen Ebene, sondern auch auf der Verstandesebene, und vor allem in der Herzensebene. Denn auf Dauer kann es nur dann eine wundersch├Âne Beziehung sein, wenn sich die Partner auf der Herzensebene begegnen. Um das zu erreichen ist es ganz wichtig, dass das Vertrauen ineinander ganz hoch ist. Denn auf dieser Ebene – auf der Herzensebene – sind die Verletzungen, die entstehen sehr schlimm und k├Ânnen einen stark aus der Bahn werfen. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch den Spruch: mit Gef├╝hlen spielt man nicht! Denn das ist Qu├Ąlen – wenn ich jemanden sage, dass ich ihn liebe, dann tue ich das tats├Ąchlich – niemals sage ich das, ohne es wirklich zu f├╝hlen. Und es gab erst zwei M├Ąnner in meinem Leben, wo ich das f├╝hlte. Der eine geh├Ârt der Vergangenheit an, der zweite ist im Moment in meinem Leben da.

Warum entsteht jetzt so ein Chaos? Was ist ausschlaggebend? Woran liegt es, dass sich zwei Menschen auf der k├Ârperlichen Ebene super gut verstehen, aber auf der Verstandesebene und auf der Herzensebene nicht immer? Das liegt an den Verletzungen, die in der Vergangenheit geschehen sind – meist liegt es in der Kindheit oder in der sogenannten „Wurzel“. Die Wurzel des ├ťbels ist in meiner Welt nicht der Satan oder der Teufel, sondern in meiner Welt ist die Wurzel die allererste Verletzung. Und erst wenn wir es schaffen, diese uralte Verletzung zu heilen, dann erst sind wir frei von den restlichen Verstrickungen. Nur das Suchen der Wurzel ist gar nicht so einfach. Es gibt inzwischen viele Hilfsmittel und viele Techniken, aber das Wichtigste bei dieser Suche ist noch immer der Willen, zur Wurzel zu gelangen. Oft verzettelt man sich bei dieser Suche in Sackgassen, die nicht weiterhelfen.

Die erste Ebene, die wir nach der k├Ârperlichen Ebene relativ leicht in den Griff bekommen k├Ânnen ist die Verstandesebene. Oft bleiben dann halt die Beziehungen aber auch nur eine reine „Vereinbarung“ – eine Art Vertrag in der Art: ich helfe dir den Haushalt zu f├╝hren, daf├╝r bekommst du von mir das Geld f├╝r ein Dach ├╝ber den Kopf. Oft werden aus diesen Vertr├Ągen auch Kinder geboren, welche keine Kinder der Liebe, sonder Kinder des Verstandes und des Materiellen sind. Diese Kinder tragen dann bereits von der Geburt weg einige Verletzungen in sich, die ihnen dann im Erwachsenenalter ziemliche Herausforderungen vor die Nase setzen. Um die Verletzungen in der Verstandesebene zu verarbeiten, brauche ich mich nur damit auseinander zu setzten, dass die Vergangenheit nicht mehr ├Ąnderbar ist, und mit ihr Frieden schlie├čen. In dem Moment l├Âsen sich viele Herausforderungen auf, denn in der Verstandesebene befinden sich unser Glaubens├Ątze und die Glaubensmuster – diese gehen durch konsequentes Training und positive „Gehirnw├Ąsche“ relativ einfach zu ver├Ąndern.

Nur die Herzensebene ist nicht nicht so einfach ├Ąnderbar. Verletzungen, welche auf dieser Ebene passiert sind, sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Und oft ist es einfach nur ein Gef├╝hl, ein undefinierbares Etwas, das dich zu Verhaltensweisen veranlasst, die du nicht beeinflussen kannst. Wie erkenne ich das jetzt? Zum Beispiel liegen die Panik- oder Angstattacken in dieser Ebene. Wenn du unter solchen leidest, dann kannst du rein gar nichts dagegen tun, au├čer du begibst dich auf die Suche der Wurzel des ├ťbels. Und leider gibt es daf├╝r noch keine einfache Methode, diese Suche zu starten und zu einem positiven Abschluss zu bringen. Ich kenne inzwischen viele dieser Techniken und helfe dir gerne weiter. Dazu kannst du jederzeit mit mir in den Kontakt treten.

Aus meiner pers├Ânlichen Erfahrung wei├č ich, dass panische Angst nicht sehr angenehm ist. Panische Angst ist mitunter eines der grauslichsten Gef├╝hle und diese w├╝nsche ich niemanden – nicht mal meinem ├Ąrgsten Feind. Wie habe ich jetzt die Wurzel meiner Panikattacken gefunden? Durch 4 Jahre intensivstes Suchen und immer wieder das Gef├╝hl, jetzt hab ich es gefunden – und dann war es wieder nur ein kleiner Teil. Schlussendlich habe ich diese eine Wurzel erst durch einen neuen Partner gefunden. Dieser hat mir meine Wunde ganz klar und deutlich aufgezeigt und dann konnte ich mittels verschiedener L├Âsungsans├Ątze endlich diese eine Wurzel heilen. Noch ist sie am Abheilen, aber inzwischen sp├╝re ich, wie die Panik aus meinem K├Ârper verschwindet.

Doch ich bin noch immer im Chaos – warum? Weil es vermutlich nicht nur diese eine Wurzel gibt. Oder vielleicht ist alles andere jetzt aufgepoppt, weil es hinter dieser einen Wurzel gelegen ist. Und durch die Heilung der Wurzel k├Ânnen jetzt die anderen Verletzungen auch geheilt werden. Ich bin mir inzwischen sicher, dass wir nur Menschen in unser Leben ziehen, die uns gut tun, die uns dabei unterst├╝tzen, hinzusehen, was noch immer nicht passt. Und wenn das alles geheilt ist, dann passt auch die Herzensebene in einer Beziehung zwischen Mann und Frau. Nur m├╝ssen beide daran arbeiten, ansonsten geht die Beziehung schief und es gibt wieder eine Trennung.

Wichtig ist, dass beide Partner stehen bleiben, zusammenhalten, nicht voreinander weglaufen und zueinander stehen. Jeder darf so sein, wie er ist. Und erst wenn kein Wunsch mehr da ist, den anderen zu ver├Ąndern, dann hat man sich auf der Herzensebene gefunden. Und das ist wundersch├Ân. Zwischendurch bin ich jetzt mit dem Mann an meiner Seite dort, ich kann ihn auf dieser Ebene sp├╝ren. Aber noch gibt es viele Verletzungen auf beiden Seiten und diese zu heilen ist jetzt die Aufgabe. Ob wir das schaffen? Das kann niemand wissen…. Ich w├╝nsche es mir und bekanntlich versetzt der Glaube ja Berge ­čÖé

Alles Liebe

Nicole, The Venefica

Herzensangelegenheiten…… weiterlesen

Positives Denken…..

Also jetzt fragt ihr euch, was dieses Thema wohl soll. Naja, ganz durchschaut hab ich es auch noch nicht. Es ist n├Ąmlich gar nicht so einfach, was genau damit gemeint ist. Also ich bin ja der Meinung, dass es einen riesigen Unterschied zwischen positivem Denken und Positiv-Denken gibt. Ich selbst bin ein absolut positiver Mensch. Ich suche immer und ├╝berall das Gute und zumeist finde ich es auch.

Doch was ist jetzt damit jetzt gemeint? Also es gibt Menschen, die immer nur die positive Seite erleben und sehen m├Âchten – doch das ist schlicht und ergreifend unm├Âglich, denn es ist in der Realit├Ąt nicht m├Âglich. Denn ohne die Dunkelheit gibt es auch das Licht nicht. Ohne die negativen Aspekte, gibt es auch kein positiven Aspekte. Wichtig ist nur, dass wir uns nicht auf die negativen Dinge fixieren. Es ist aus meiner Sicht einfach wichtig, alle Aspekte des Lebens zu akzeptieren. Jede Situation ist durch uns und unsere Gedanken entstanden, somit darf sich bei der Realisierung jeder selbst die Gedanken manchen, womit er diese Situation hervorgerufen hat. Und es ist komplett egal, ob sie positiv oder negativ ist. Oft ist eine negative Situation notwendig, um zu einer positiven zu kommen.

   

Auch damit habe ich schon Erfahrungen gemacht. Ich bin in eine v├Âllig negative Situation geraten, und im Endeffekt hat es ich als positiv herausgestellt. Jetzt habe ich sehr viele Freiheiten, kann nach meinen Vorstellungen leben und bin wieder komplett authentisch. Aber es war ein langer, schwerer Weg bis zum heutigen Status. Und die negativen Stimmungen holen mich immer wieder ein. Und doch bin ich ein absolut positiver Mensch. Das ist dadurch m├Âglich, da ich mich vorwiegend auf das Positive konzentriere. Damit meine ich nicht, dass ich alles durch ein rosarote Brille sehe, sondern ich versuche dem Negativen nicht zu viel Beachtung zu schenken. Das ist nat├╝rlich nicht immer einfach, aber wenn man es ├╝bt, geht es immer besser.

Wichtig ist es aber, immer in die Spiegel zu sehen. Es ist unumg├Ąnglich, wenn man lernen m├Âchte und sich weiter entwickeln will. Aus den negativen Situationen kann man am meisten lernen. Denn hier liegt das gr├Â├čte Potential – wer sich traut, hinter die eigenen Masken zu schauen und alles zu sehen was da ist – ohne Besch├Ânigung, ohne Angst – der wird ├╝ber sich selbst hinauswachsen. Manchmal sieht man Dinge von sich selbst, die man lieber nicht sehen m├Âchte, aber es sind Pers├Ânlichkeitsanteile von uns selbst und es ist wichtig, alle Anteile zu einem Ganzem zu integrieren. Wenn wir lernen , die positiven und die negativen Anteile zu akzeptieren, dann k├Ânnen wir ein tolles, selbstbestimmtes Leben f├╝hren. Im Einklang mit unseren Mitmenschen und mit der Natur.

Das ist damit gemeint, wenn ich sage, positives Denken ist nicht gleich dem Positiv-Denken. Jegliches rosarotes Denken bringt genauso wenig, wie das ignorieren vom dem was ist. Alles ist so, wie es geh├Ârt, wie es sein soll. Und wir sind nur da, um zu lernen und zu reflektieren. Und wir bekommen die Situationen so lange vorgesetzt, in vielen verschiedenen Variationen, bis wir endlich verstehen, worum es geht. Und solange wir uns weigern, die Wahrheit zu sehen, wird es immer wieder zum gleichen Ergebnis f├╝hren. Das Leben will uns immer nur dar├╝ber informieren, was wir zum Lernen haben.

Doch das Ganze funktioniert besser, wenn wir im Grunde positiv denken. Denn wenn wir dem Leben vertrauen, dann entsteht Urvertrauen und dieses ist absolut notwendig, um gl├╝cklich zu sein. Wenn wir es schaffen, auch in der ├Ąrgsten Situation positiv zu bleiben, dann sind wir mit Sicherheit auch gl├╝cklich. Und um positiv zu sein, ist es aus meiner Sicht unumg├Ąnglich, dass wir positiv Denken. Positives Denken sollte die Grundlage sein. Und je besser wir darin sind, desto besser wird auch unsere Verstehen. Je besser wir das Leben verstehen, desto sch├Âner wird es ÔÇö das Leben….

Mich w├╝rde nat├╝rlich interessieren, welche Meinung ihr dazu habt.

 

Nicole, the Venefica

Freundschaft…..

cat-1423844_1920Freundschaft gibt es ├╝berall auf der Welt – sie ist an nichts gebunden und gibt es zwischen Mensch und Tier, Mensch und Pflanze, Pflanze und Tier, Tier und Tier sowie Mensch und Mensch. Freundschaft ist mitunter das edelste der Gef├╝hle. Es tut einfach nur gut, sich mit einem Menschen zusammen zu setzen und gemeinsam zu sprechen, zu kommunizieren. Oft tut es auch einfach gut, gemeinsam Zeit zu verbringen, ohne zu reden. Oft ist das Schweigen das bessere Reden.

In einer Freundschaft haben sexuelle Dinge keinen Platz, deshalb ist die Freundschaft meist viel unkomplizierter als eine Partnerschaft. Jede Frau ben├Âtigt ihre Freundinnen, so wie jeder Mann seinen besten Freund ben├Âtigt. Mit denen kann man Dinge besprechen, die man mit sonst niemanden bespricht. Oft gehts da um wirklich pers├Ânliche Dinge und es ist absolut notwendig, dass wir diese Gespr├Ąche f├╝hren k├Ânnen. Denn sie tun unserer Seele total gut, sie nehmen uns den Druck. Denn wenn man ÔÇ×ProblemeÔÇť zu zweit tr├Ągt, dann werden sie f├╝r den einzelnen leichter.

Wenn ich mit meinen Freundinnen meine Erlebnisse teile, dann bekomme ich auch immer einen Input von ihnen und kann pl├Âtzlich die Erlebnisse aus einer weiteren Sicht betrachten. Und das tut uns gut.

Je mehr gemeinsame Interessen man hat, desto intensiver wird die Freundschaft. Manchmal hat man auch nur teilweise gemeinsame Interessen und die Freundschaft h├Ąlt sich nur in einem Teilbereich des Lebens. Doch auch diese Freundschaften k├Ânnen sehr viel wert sein.

Ich bin z.B. bei einem Verein dabei. Die Mitglieder dieses Vereines haben ein gemeinsames Ziel und wir treffen uns immer wieder, um dieses Ziel gemeinsam zu verfolgen. Ohne diese Menschen w├Ąre mein Leben viel ├Ąrmer…. Ich genie├če es richtig, wenn wir ├╝ber unsere gemeinsamen Ziele sprechen, wenn wir gemeinsam tr├Ąumen und gemeinsam wieder weiter wachsen. Denn in unserem Verein wird die Pers├Ânlichkeitsentwicklung sehr hoch geschrieben. Und es tut gut, denn mit ihnen gemeinsam kann ich ein bi├čchen meinem ÔÇ×AlltagÔÇť entfliehen.

Dann habe ich einige Freundschaften im beruflichen Umfeld – auch diese sind sehr wichtig f├╝r mich. Denn wenn wir gemeinsam am Erfolg unserer Unternehmen arbeiten, dann ist es auch sehr toll. Es ist sehr wichtig, dass man sich dort auf Augenh├Âhe trifft und sich gegenseitig wertsch├Ątzt, denn wenn einer das Gef├╝hl hat, dem anderen zu unterliegen, dann gibt es keine wirkliche Freundschaft und dann l├Ąuft nichts wirklich rund.

Und dann gibt es noch die Freundschaft mit meinen Mitarbeitern. Diese Freundschaft ist f├╝r mich sehr wichtig, denn in der Firma verbringen wir die meiste Zeit unseres Tages und wenn dort keine Freundschaft herrscht, dann gibt es kein Wohlgef├╝hl und auch kein Team. Ein Team kann sich nur bilden, wenn die Teammitglieder sich aufeinander verlassen k├Ânnen. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten, um den Erfolg des Teams zu erh├Âhen. Und es gibt nichts sch├Âneres, als gemeinsam zusammen zu sitzen und in positiven Erinnerungen zu schwelgen.

Es tut gut, wenn wir uns gegenseitig loben und hoch heben – jeder Mensch hat verdient, dass er wichtig genommen wird. Nur wenn wir es schaffen, dem anderen seinen Wert zu geben, wenn wir unserem Gegen├╝ber Freundschaft, G├╝te und R├╝cksichtnahme entgegen bringen, dann kann Freundschaft gedeihen. Denn diese Energie ben├Âtigt jeder Mensch in unserem Umfeld.

Durch Freundschaften wird unser Leben erst bunt und lebenswert. Es gibt nichts sch├Âneres, als wenn ich im Jogger mit an Kaffee in der Hand mit meiner Freundin in der K├╝che sitze und ├╝ber Gott und die Welt plaudere. Wir sprechen dann ├╝ber Dinge, die ich mit niemanden sonst besprechen w├╝rde. Und es tut echt gut, wenn man auch andere Sichtweisen von ÔÇ×ProblemeÔÇť hat. Denn nur, wenn die Freunde ehrlich zueinander sind, dann ist die Freundschaft auch echt und hilft beiden weiter.

964E3776-3FC8-4B75-A5A3-471CF2F0FD42

Ich w├╝nsche euch allen, dass ihr so einen Freund an eurer Seite habt. Es tut einfach gut und hilft in Problemf├Ąllen. Ich habe zwei solche Freundinnen – es sind ganz wichtig f├╝r mich sind. Ich kann sie jederzeit anrufen und sie helfen mir – genauso wie umgekehrt. Es tut einfach gut.

Wenn ihr noch keinen solchen Freund habt, dann gebt dem Universum die M├Âglichkeiten, euch so einen Freund zu schicken. Irgendwo gibt es immer solche Menschen um uns herum. Lasst euch helfen ­čÖé
Nicole, The Venefica