Wut, Angst und vieles mehr

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Wut, Angst und viele andere Emotionen….. was hat es jetzt damit mit auf sich? Also wie schon bei den anderen Beiträgen – es ist noch immer meine ganz persönliche Erfahrung mit diesen Emotionen. Also ich habe diese “negativen” Gefühlen immer abgelehnt und wenn mich solche Gefühle überkamen, habe ich mich sehr geschämt. Und dadurch, dass ich sie abgelehnt habe, sind sie nur um so stärker durchgekommen … vor allem die Angst. Und durch diese Ablehnung einen Teil meiner Selbst habe ich mein Leben programmiert – unwissentlich, aber doch.

Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich durchs Network-Marketing vieles im Bereich positives Denken gelernt. Und ich habe wirklich versucht, alles, dass mir meine Ausbildner im Bereis des Networking Marketing sagten, umzusetzen. Doch ich bin immer wieder gescheitert, manchmal hat es eine Zeit lang funktioniert, und dann haben mich meine Emotionen wieder eingeholt. Es war ein Muster, und durch meine Unwissenheit konnte ich es nicht sehen.

Was ist jetzt Wut? Wut ist eine Emotion, die uns bis ins Innerste erschüttert und die Emotion, wenn sie nicht aufgelöst wird, setzt sich in unserer Leber fest. Auch kann sie Menschen in die Depression führen und viele andere Probleme im Körper auslösen. Es ist unbedingt erforderlich, dass wir unsere Wut annehmen, ausleben und dann gehen lassen. Unterdrückte Wut ist wie eine Glut, die in uns glüht und niemals erlischt. Sie belastet deshalb immer – manchmal mehr, manchmal weniger.

Die Wut als einen Teil unserer Persönlichkeit anzuerkennen ist nicht einfach, es ist im Grunde sehr schwierig und man braucht viel Erfahrung, das zu leben. Wenn wir nämlich zu lange in der Emotion der Wut verbringen, können wir uns komplett verlieren – “Du verlierst immer deinen Kopf” – damit ist gemeint, dass man den Verstand voll verliert und nicht mehr weiß, was man tut und ist. Die Wut sollte man “kontrolliert” ausleben und dann gehen lassen. z.B. Könnte man auf einen Sandsack einschlagen oder man geht laufen, Radfahrern oder eine andere Art ausleben, aber nicht in Form von Aggression gegen ein anderes Lebewesen oder die Natur.

Dann, wenn man dann richtig “ausgepowert” ist, dann hat man die Möglichkeit diese Energie gehen zu lassen. Manchmal muss man das auch öfters zu lassen und durchmachen. Super ist es, wenn man sich in dieser Zeit auch noch Hilfe aus der Natur holt. Z.B. Das Öl aus der Zitronenmyrthe hilft gegen kindliche Aggression und Wut. Lavendel wirkt ausgleichend und beruhigend, auch Ylang Ylang und Sandelholz wirkt erdend und ausgleichend. Irgendwann beginnt dann die Glut aus dem Innersten abzukühlen und dann ist man bereit die Wut gehen zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt sich dann die Welt zu ändern. Weil sich im Inneren etwas geändert hat, beginnt sich auch das Außen zu ändern – und das nur, weil man begonnen hat, einen Teil des eigenen Selbst zu Lieben.

Genauso verhält es sich mit der Angst. Angst gibt es in vielen Formen und Variationen. Angst kann man haben vor Spinnen, vor Menschenmengen, vor engen Räumen, vor anderen Menschen, vor…. jeder Menge anderer Dingen. Komisch ist, dass ich auch da die Muster nicht gesehen habe. Ich hab gedacht, dass ich eine Angst nach der andere auflöse, aber tatsächlich habe ich nur eine mit der nächsten getauscht. Angst hat immer einen Ursprung – und diesen Ursprung finden wir zu 100% in unserer Kindheit. Und wenn wir nicht die ursprüngliche Angst ausfindig machen können, dann können wir die Angst nicht gehen lassen.

Angst gehen zu lassen ist einfach, schwieriger ist es, sie ausfindig zu machen. Wie finde ich jetzt meine ursprüngliche Angst? Am einfachsten ist es, wenn ich mich immer frage: was soll mir das jetzt zeigen? Was ist der Grund hinter dem Grund. Warum fürchte ich mich davor, dass ich hintergangen werde? Dass ich nicht mehr geliebt werde? Dass ich mit dem Schiff untergehen… dass ich mit dem Flieger abstürze…. dass ich bei mir eingebrochen wird…. und vieles mehr….

Oft findet man die ursprünglich Angst nicht, doch es ist es wert, immer weiter zu suchen, denn irgendwann wird man fündig. Angst aufzuspüren könnte man auch damit vergleichen, dass man eine Zwiebel, Schicht für Schicht abschält. Irgendwann kommt man zum Kern – egal wieviele Schichten man vorher zu entfernen hat. Ich arbeite in diesem Bereich auch mit Ölen, es gibt Öle wie z.B. Geranium, Weihrauch, Wilde Orange. Und manchmal sind die Ängste auch ohne wirkliches Zutun weg – ganz einfach, weil man sich mit der ursprünglichen Angst ausgesöhnt hat. Ich habe z.B. meine Angst vor Hunden abgelegt. Das wurde mir aber erst nach einiger Zeit bewußt. Meine Angst vor Hunden war irgendwie gekoppelt an eine andere Angst. Dadurch, dass ich diese andere Angst endlich lieben lernte, konnte auch die Angst vor Hunden aufgelöst werden.

Es ist ganz super, wenn man feststellt, wie sich das eigene Leben zum Positiven wendet, wie die Wut und die Angst gehen können, da sie als Teil der Persönlichkeit anerkannt und geliebt werden. Diese Freiheit, die man dadurch erreicht, ist mit nichts zu vergleichen. Dieses freie Gefühl ist einfach nicht beschreibbar. Man fühlt sich um etliches leichter und glücklicher als man sich jemals gefühlt hat.

Wenn ihr auf euerem Weg begleitet werden wollt, dann schreibt mir einfach hier oder über Facebook – ich begleite euch gerne auf eurem Weg in die Freiheit 🙂

Alles Liebe
Nicole, The Venefica

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