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Es ist, wie es ist

Es ist wie es ist…. das ist auch wieder so ein Satz, den ich irgendwo auf meinem Weg h├Ârt habe… doch genau dieser Satz verfolgt mich, holt mich immer wieder ein und zeigt mir auf, wie das Universum oder besser gesagt unsere Welt funktioniert.

Sobald du beginnst zu k├Ąmpfen – um etwas oder gegen etwas – dann verst├Â├čt du automatisch gegen dieses starke Lebensgesetz. Was hei├čt das jetzt? Sollen wir uns alles gefallen lassen? Sollen wir alles so lassen, wie es ist? ­čĄö Nein, nat├╝rlich nicht. Die Verantwortung f├╝r unser Leben tragen wir immer selbst. Auch das Setzen von Grenzen zum eigenen Schutz ist wichtig und doch sollen wir nicht k├Ąmpfen….

Warum genau nicht? Im Grunde ist die Antwort in meiner Welt ganz einfach: jeder Kampf erzeugt eine Welle – und diese kommt immer zur├╝ck… somit kommt diese Energie wieder in unser Leben zur├╝ck. Deshalb sage ich, lass das K├Ąmpfen und beginne mit dem Akzeptieren. Wenn wir das akzeptieren, was ist, dann erzeugen wir keine Konflikte mehr. Dann werden auch keinerlei Wellen mehr ausgesandt, die zur├╝ckkommen und wieder in uns etwas ausl├Âsen.

Sehen wir uns ein Bespiel an: wenn ich mich st├Ąndig dar├╝ber aufrege, wie unf├Ąhig meine Mitarbeiter sind, sie sogar vielleicht beschimpfe und runter mache, dann erzeuge ich ganz viele Konflikte…. all diese losgeschickte Energie kommt unwillk├╝rlich wieder zur├╝ck zum Absender… und jetzt ist es an der Zeit zu ├╝berlegen, ob ich diese Energie haben m├Âchte, und ob ich diese tats├Ąchlich ben├Âtige…. also ich pers├Ânlich vermeide jegliche Art von Energie in dieser Richtung.

Und wenn ich auch nicht wirklich religi├Âs bin, so kenn ich doch einige Spr├╝che von Jesus. Einer davon lautet: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ … das beschreibt dieses Lebensgesetz sehr gut. Nat├╝rlich ist es nicht immer so, dass es Auge um Auge geht – oft ist es Auge um Bein oder Auge um Zahn…. das hei├čt, dass wir nicht immer einen absoluten Zusammenhang erkennen k├Ânnen, aber sei dir stets bewu├čt, die Energie kommt immer zur├╝ck – das trifft auf jeden Mensch zu. Wenn ich also andere beschimpfe, kann es sich in meinem Leben z.B. in einem Minusstand am Konto zeigen oder in einer Krankheit oder in der nicht vorhandenen liebevollen Beziehung.

Solche Zusammenh├Ąnge zu erkennen, ist nicht immer einfach. Oft scheint es scheinbar unm├Âglich – und dann ist es sinnvoll, sich von au├čen Hilfe beim Suchen zu holen. F├╝r diese Suche bin ich gerne bereit. Ich helfe und unterst├╝tze meine Klienten gerne dabei, herauszufinden, wo die „Wurzel ihres ├ťbels“ liegt und wie sie diese minimieren k├Ânnen. Ganz wichtig ist halt immer, dass man sich aufrichtig darum bem├╝ht und dass man Ver├Ąnderung im Denken und Handeln zul├Ąsst. Das Leben kann eine spannende Reise sein – wenn man es zul├Ą├čt.

Ich pers├Ânlich neige dazu, mich selbst zu viel zu reflektieren…. wenn in mein Leben eine Situation kommt, welche mich triggert, gehe ich immer auf die Suche der Ursache. Dadurch denke ich oft viel zu viel nach – das ist auch nicht immer das Beste, denn oft ist es einfach nur, wie es eben ist. Und da sind wir jetzt beim Punkt angelangt, was ich dann zum Lernen habe.

Manchmal ist n├Ąmlich gar nichts zum Lernen, sondern einfach nur zu akzeptieren – wenn du es schaffst, jede Situation so zu nehmen, wie sie ist, dann wird das Leben einfach… dann gibt es keinerlei Kampf und es gibt auch keine weiteren Konflikte. Was ist jetzt noch zu beachten? Denn wenn es tats├Ąchlich so einfach w├Ąre, w├╝rden das ja alle Menschen machen. Jetzt ist es noch wichtig in die bedingungslose Liebe zu gehen – was hei├čt das jetzt wieder? Damit meine ich zu geben, ohne zu erwarten. Erst wenn du bereit bist zu dienen – egal in welcher Lebenslage – dann w├Ąchst deine Pers├Ânlichkeit.

Doch vergi├č niemals auf deine Grenzen – sonst wirst du nur benutzt, ausgesaugt und weggeworfen – dazu m├╝ssen Empathen – wie ich einer bin – lernen, dass sich auch die anderen an unsere Grenzen halten m├╝ssen.

Wenn wir zum Beispiel eine interne Firmenfeier haben, dann bediene ich meine Mitarbeiter – ich mach das mit Liebe und Freude, es macht mir auch riesigen Spa├č… und ja, es sch├Ątzt es nicht jeder im selben Moment – aber woran erinnert er sich nach einiger Zeit? An die sch├Ânen Momente in der Firma – und was kommt dann zur├╝ck? Nette, angenehme Gedanken und positive Energie – da er sich ja an nichts anderes dann mehr erinnert. Meine ehemaligen Mitarbeiter kommen nach wie vor gerne in die Firma – kaufen weiterhin bei mir ein und trinken auch Kaffee oder Bier mit mir – es entstehen Freundschaften so…

Und das macht mich aus – mich und meinen Charakter – ich liebe mich, das Leben und alle Menschen, die mit mir in Kontakt treten – in welcher Form auch immer… Es ist wundersch├Ân, wenn man das Leben so l├Ą├čt wie es ist.

ES IST, WIE ES IST – und das ist gut so ­čĺľ

Nicole, The Venefica