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Psycho-Physiognomie – unterschiedliche Persönlichkeiten erkennen

Zuerst einmal etwas Grundlegendes zur Psycho-Physiognomie im Allgemeinen:

Psycho-Physiognomie ist die Projektion der Psyche über den Körper. Dass heißt, wir können die Psyche über den Körper tatsächlich sehen und dadurch natürlich auch erkennen, lesen und sich selbst bzw. andere besser verstehen.

Der Begriff „Psycho-Physiognomie“ setzt sich aus drei verschiedenen Wortbestanteilen zusammen, und zwar:
1) PSYCHE: ist die Wissenschaft vom Wesen der Veränderungen und der Tätigkeiten der Seele –> sie ist die informationstragende Instanz, und beschäftigt sich mit der Seelenkunde und Seelenlehre
2) PHYSIS: hier wird der Körper, welcher ja messbar ist – eben die reale Natur – als Wirklichkeit und Erfahrbarkeit beschrieben. Physiologie ist die Lehre von den normalen, gesunden Lebensvorgängen.
3) GNOMIE: Hier gibt es drei Herleitung: GNOMA (Kennzeichen, Kenntnis, Meindung), GNOMAE (Kenner, Beurteiler, Betrachter) und GNOME (Erkenntnisvermögen, Verstand, Vernunft)

Wenn wir das jetzt aus der philosophischen Sicht betrachten, dann verstehen wir unter diesen einzelnen Wortteilen, ein Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Somit ist die Physiognomik die Lehre von der äußeren Erscheinung des Menschen. Die Psycho-Physiognomik ist demnach die Lehre der Beurteilung der äußeren Gestalt des Menschen, der Projektion der Psyche durch die lebendige Gestalt, die besonders aus der Gesichtform und der Mimik abzulesen ist.

Nachdem wir jetzt das Grundlegende entwas kennen, gehen wir einen Schritt weiter: Jeder Mensch liest ständig im Gesicht des Gegenübers! Das ist kein spezieller Vorgang, sondern ist essentiell bereits in uns ständig da. Die Lehre von Carl Huter hat das Lesen der Gesichter nur in ein wissenschaftliche Form gebracht. Auch die TCM-Ärzte und Therapeuten bedienen sich schon lange der Gesichtslesung – hier finden wir alles, was der Klient nicht sagen kann… oft findet man so Themen und Lebensweisen, die einem gar nicht wirklich bewußt sind, da sie automatisch ablaufen.

Das Gesichtslesen beginnt ca. 9 Minuten nach der Geburt und endet mit dem Tod. Nach ca. 12 Stunden ist das Gesicht der Mama das bevorzugte Gesicht, das wir sehen möchten und wird das Wichtigste in unserem Leben. Auch Mütter sind begnadete Gesichtsleser, da sie sofort erkennen können, ob ihr Kind glücklich und erfreut ist, oder lügt bzw. traurig ist. Wie erfolgreich Kinder ab dem 6. Lebensjahr sind, hängt zum überwiegenden Teil vom Einfühlungsvermögen der Mutter ab und hat meist wenig mit Bildung, Kultur und Wissen zu tun.

Keine Form unserer Gesichter ist zufällig, sondern jede Form hat auch das dementsprechende Talent, Eigenschaft oder Eigenheit. Carl Huter hat herausgefunden, was wann wo und wie ausgebildet wird und hat das alles in vielen Aufzeichnungen für uns festgehalten. Jeder ist das, was er ist: ein Tier ist wie ein Tier, eine Pflanze wie eine Pflanze und eben ein Mensch wie ein Mensch.

Und bedenkt in Zukunft: Jeder Gedanke verursacht eine Gestik/Mimik, die man sieht und lesen kann –> Wie INNEN, so AUSSEN!

Seit jeher beschäftigen sich die Menschen schon mit Gesichtslesen. Unter anderem wäre das Hippokrates (460-375 v.Chr.), welcher als der Begründer der Patho-Physiognomik gilt. Die physiognomische Beschreibung des Gesichtes eines Sterbenden wird auch heute noch als „Facies hippokratica“ bezeichnet, d.h. wir sehen zischen 24 und 72 Stunden vorher, dass ein Mensch die Welt verläßt. Weitere Größen der Geschichte wie z.B. Pythagoras, Sokrates, Platon, Johan Caspar Lavanter, Josef Gall, Johann Wolfgang von Goethe und eben Carl Huter beschäftigten sich mit dem Thema Gesichtslesen.

So, dann kommen wir zum Thema: Welche unterschiedlichen Persönlichkeiten gibt es?

Laut Definition von Carl Huter gibt es 3 verschiendene Menschentypen, die er als die 3 „primären Naturelle“ bezeichnete: das Ernährungs-Naturell, das Empfindungs-Naturell und das Bewegungs-Naturell. Diese Naturelle werden bereits in den ersten drei Keimblättern des Embryos festgelegt, also sogar von Anbeginn der Existens eines Menschen ist festgelegt, welches grundsätzliche Naturell in uns wirkt. Sekundär wird z.B. durch Umwelteinflüsse, unsere äußere Form zusätzlich beeinflusst.

Am Kopf sieht man die Vererbung, Veranlagung und die Verwirklichung. Die Vererbung sehen wir am Ohr, dort sind auch alle Organe zu sehen und auch die seelischen Tiefen kann man hier lesen. Grundsätzlich: je komplexer das Ohr, desto komplexer ist auch der dazugehörende Mensch. Die Veranlagung sehen wir an der Kopfform. Hier können wir unter anderem sehen, wie religiös, wie brutal, wie familiär, wie vorsichtig, wie konzentriert ein Mensch ist. Hier können Veränderungen bis zum 21. Lebensjahr stattfinden – das Ohr verändert sich im Normalfall nicht mehr (nur durch äußere Gewalt). Die Verwirklichung können wir dann im Gesicht ablesen. Hier können wir festellen, wie und was ein Mensch lebt.

Goldene Regel: Lies nur das, was du tatsächlich siehst! Keine Form ohne Information!

In der Form lebt der Geist und die Seele. Es gibt daher keine Form, in der nicht eine Empfindung dahinter steckt. Die Kraft-Richtungsordnung lt. Carl Huter betrifft die Ausstrahlung. Jeder Mensch reagiert auf die Ausstrahlung, die sein Gegenüber hat. Deshalb gibt es Menschen, die man von Beginn weg nicht leiden kann und wieder andere, wo man sich denkt, den kennt man schon ewig. Manche Menschen ziehen uns an, manche Menschen überhaupt nicht. Wer an dieser Kraft-Richgungsordung interessiert ist, kann gerne mit mir in Kontakt treten (mailto: nicole@dieInspiratorin.at).

Hier z.B,. eine Auswertung der linken Seite….

Physiognomie ist eine echte wissenschaftliche Arbeit und der Physiognom benötigt viel Zeit für die Auswertung. Meist ist das auch noch in eine Art Vorarbeit (anhand von speziellen Bildern) und dann noch mindestens eine Stunde direkte Vorort-Begutachtung. denn oft kann man am Foto nicht alles erkennen und auch die kausalen Zusamnnenhänge sind nicht klar von Bildern ersichtlich.

Hier noch eine Beschreibung von den Grundtypen:

Bewegungsnaturell – die zugeordnete Farbe ist rot, entsteht aus dem mittleren Keimblatt und Kraft lt. Kraftordnung ist stark magnetisch
Diese Menschen haben als Lebensmotto: was mich nicht umbringt, macht mich nur härter!
Es sind die Menschen der einsamen Entschlüsse, meistens sind sie Führungskräfte udn brauchen unbedingt Ziele um im Leben voranzukommen.

Empfindungsnaturell – die zugeordnete Farbe ist Gelb, entsteht aus dem äußeren Keimbatt und die Kraft lt. Kraftordnung ist OD (feinstofflich, kopflastign)
Dieses Naturell möchte nicht überzeugen, sondern berühren. Sie sind sehr selbstkritisch und nehmen sich selbst immer sehr zurück.Sie sind sehr ängstlich, wenn sie vor neuen Situationen stehen. Sie mögen Veränderungen überhaupt nicht, leben sehr zurückgezogen, vertrauen anderen Menschen nicht.

Ernährungsnaturell – die zugeordnetet Farbe ist blau, entsteht aus dem innersten Keimblatt und die Kraft lt. Kraftordnung ist die Elektrizität
Dieser Typus von Menschen fallen vor allem durch ihre Freude auf, die aus ihrem Inneren herausstrahlt. Stress ist pures Gift für sie, jedoch kommen sie ganz schwer in Stress. Sie lassen sich nämlich fast nicht aus der Ruhe bringen. Jedoch sind sie sehr konservative Menschen.

Weiters gibt es noch einige Mischformen sowie das harmonische Naturell (wo alle Keimblätter gleich vertreten sind) und das disharmonische Naturell

Auch kann man viele Talente und Merkmale im Gesicht finden. Je nach Größe und Form hat alles einen Informationsgehalt. Ein ausgebildeter Psycho-Physiognom kann das sehr gut ausarbeiten und auch klar schriftlich festhalten, damit sich seine Klienten selbst besser verstehen können.

Auf meiner Hauptseite könnt ihr gerne einen Termin für eine Session bei mir vereinbaren – oder einfach ein eMail an mich, dann nehme ich gerne den Kontakt auf: nicole@dieInspiratiorin.at

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